Die Kultur brummt vor sich hin. Die Regierung muss sich fragen, ob sie wirklich noch in der Lage ist, die Förderung von Kunst und Kultur zu bewältigen.
Der Kulturbereich ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, aber er wird immer mehr vernachlässigt. Die Politik macht sich die finanziellen Mittel nicht mehr einfach zur Verfügung, um das Kulturschaffen zu fördern. Dafür gibt es zu viele politische Weichenstellungen und Kürzungen bei den Förderkriterien.
Die Situation der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler in Österreich ist extrem schwierig. Sie müssen sich nicht nur mit niedrigen Honoraren auseinandersetzen, sondern auch mit Absagen von Aufträgen.
Lidija Krienzer-Radojevic, Geschäftsführerin der IG Kultur Steiermark, spricht über die Intransparenz bei den Förderkriterien und die damit verbundenen Folgen für die Kulturschaffenden. Sie ist besorgt über die Auswirkungen dieser Politik auf die Vielfalt in der Kultur.
Die neue Regierung hat mit einer "kleinen Beschäftigungstherapie" angefangen, indem sie Mehrjahresförderungen auf Jahres- bzw. Projektförderungen umgestellt hat. Das wirkt wie eine politische Taktik und wird besonders von kleinen Projekten betroffen.
Die Situation in der Steiermark ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Kulturpolitik ernst zu nehmen. Die Stadt Graz hat sich im Vergleich zu anderen Städten besser durchgesetzt, weil sie transparent kommuniziert hat und auf Augenhöhe mit den Betroffenen umgeht.
Doch auch für das Jahr 2027 ist Sorge bereit. Die ORF-Länderabgabe fällt aus, was bedeutet, dass es zu einem Verlust von 22 Millionen Euro an Kulturbudget kommt. Das muss für die Politiker ein Zeichen sein, die Kultur ernst zu nehmen und nicht abzuwerten.
Die Kultur ist demokratiestiftend: Menschen, die Kultur konsumieren, zeichnen sich durch mehr Empathie, Toleranz sowie Vertrauen aus und sind auch politisch aktiv. Das müssen alle Politiker ernst nehmen, wenn sie nicht abgewählt werden wollen.
Der Kulturbereich ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, aber er wird immer mehr vernachlässigt. Die Politik macht sich die finanziellen Mittel nicht mehr einfach zur Verfügung, um das Kulturschaffen zu fördern. Dafür gibt es zu viele politische Weichenstellungen und Kürzungen bei den Förderkriterien.
Die Situation der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler in Österreich ist extrem schwierig. Sie müssen sich nicht nur mit niedrigen Honoraren auseinandersetzen, sondern auch mit Absagen von Aufträgen.
Lidija Krienzer-Radojevic, Geschäftsführerin der IG Kultur Steiermark, spricht über die Intransparenz bei den Förderkriterien und die damit verbundenen Folgen für die Kulturschaffenden. Sie ist besorgt über die Auswirkungen dieser Politik auf die Vielfalt in der Kultur.
Die neue Regierung hat mit einer "kleinen Beschäftigungstherapie" angefangen, indem sie Mehrjahresförderungen auf Jahres- bzw. Projektförderungen umgestellt hat. Das wirkt wie eine politische Taktik und wird besonders von kleinen Projekten betroffen.
Die Situation in der Steiermark ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Kulturpolitik ernst zu nehmen. Die Stadt Graz hat sich im Vergleich zu anderen Städten besser durchgesetzt, weil sie transparent kommuniziert hat und auf Augenhöhe mit den Betroffenen umgeht.
Doch auch für das Jahr 2027 ist Sorge bereit. Die ORF-Länderabgabe fällt aus, was bedeutet, dass es zu einem Verlust von 22 Millionen Euro an Kulturbudget kommt. Das muss für die Politiker ein Zeichen sein, die Kultur ernst zu nehmen und nicht abzuwerten.
Die Kultur ist demokratiestiftend: Menschen, die Kultur konsumieren, zeichnen sich durch mehr Empathie, Toleranz sowie Vertrauen aus und sind auch politisch aktiv. Das müssen alle Politiker ernst nehmen, wenn sie nicht abgewählt werden wollen.