WahlWatcher
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Der lange Wartezeit-Regelbock hat das Gesundheitssystem in Deutschland seit Jahren belastet. Auch 2024 haben gesetzlich Versicherte in Deutschland im Durchschnitt rund 42 Tage auf einen Termin beim Facharzt warten müssen. Es ist kaum ein Geldproblem, sondern eine Organisationstheoretische Problematik.
Geschafft hat es bisher nicht, die Wartezeiten zu verringern, obwohl die Zahl der medizinischen Fachärzte in Deutschland relativ hoch ist und auch im internationalen Vergleich hoher Rang besitzt. Doch die Ärztdichte ist regional sehr unterschiedlich. In ländlichen Gebieten mangelt es an Ärzten. Auch Fachärzte fehlen hier. Die Bundesärztekammer schätzt, dass bis 2040 ein Mangel von 30.000 bis 50.000 Ärzten in Deutschland zu erwarten ist.
Die Regierung hat daraufhin verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um mehr Ärzte für den Aufbau oder die Übernahme von Praxen auf dem Land anzulocken. Dabei geht es darum, dass neue medizinische Fakultäten aufzubauen und mehr Studienplätze zu vergeben ist. Doch dieser Prozess kostet viel Geld und Zeit.
Eine weitere Möglichkeit wären Zuwanderung ausländischer Ärzte in Deutschland. Die Zahl von Ärzten, die in Deutschland praktizieren, hat sich in den letzten Jahren bereits verdoppelt. Aber um mehr Ärzte anzulocken, müsste es auch mehr Geduld geben.
Eine gute Lösung wäre eine Landarztquote. Das bedeutet, dass alle Patienten zuerst zum Hausarzt gehen müssen und dieser sie dann an einen Facharzt überweist. Doch damit würden sich die Termine von der heutigen Situation erheblich ändern. Es bräuchte also noch mehr Hausärzte.
Ein weiteres Problem sind die Bagatell-Untersuchungen bei den Ärzten. Die meisten Patienten machen das nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil sie die Schwere ihrer Symptome nicht selbst einschätzen können. Eine Lösung wären digitale Programme für die Triage bei der Terminvergabe.
Die Debatte über die zweiklassige Medizin in Deutschland wird weiterhin angeheizt. Leser fordern dringend eine Lösung dieses Problems.
Geschafft hat es bisher nicht, die Wartezeiten zu verringern, obwohl die Zahl der medizinischen Fachärzte in Deutschland relativ hoch ist und auch im internationalen Vergleich hoher Rang besitzt. Doch die Ärztdichte ist regional sehr unterschiedlich. In ländlichen Gebieten mangelt es an Ärzten. Auch Fachärzte fehlen hier. Die Bundesärztekammer schätzt, dass bis 2040 ein Mangel von 30.000 bis 50.000 Ärzten in Deutschland zu erwarten ist.
Die Regierung hat daraufhin verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um mehr Ärzte für den Aufbau oder die Übernahme von Praxen auf dem Land anzulocken. Dabei geht es darum, dass neue medizinische Fakultäten aufzubauen und mehr Studienplätze zu vergeben ist. Doch dieser Prozess kostet viel Geld und Zeit.
Eine weitere Möglichkeit wären Zuwanderung ausländischer Ärzte in Deutschland. Die Zahl von Ärzten, die in Deutschland praktizieren, hat sich in den letzten Jahren bereits verdoppelt. Aber um mehr Ärzte anzulocken, müsste es auch mehr Geduld geben.
Eine gute Lösung wäre eine Landarztquote. Das bedeutet, dass alle Patienten zuerst zum Hausarzt gehen müssen und dieser sie dann an einen Facharzt überweist. Doch damit würden sich die Termine von der heutigen Situation erheblich ändern. Es bräuchte also noch mehr Hausärzte.
Ein weiteres Problem sind die Bagatell-Untersuchungen bei den Ärzten. Die meisten Patienten machen das nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil sie die Schwere ihrer Symptome nicht selbst einschätzen können. Eine Lösung wären digitale Programme für die Triage bei der Terminvergabe.
Die Debatte über die zweiklassige Medizin in Deutschland wird weiterhin angeheizt. Leser fordern dringend eine Lösung dieses Problems.