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Eine neue Front in der Rechtsextremismus-Kampagne: Archiv-Recherche. Auch in Österreich, wo die politische Rechte sich gerne der Vergangenheit zuwandern, hat sich auch ein Zitat aus den Archiven herausgegriffen lassen, das international für Aufsehen sorgte.
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident Österreichs, hatte 2017 ein Zitat über das Kopftuchtragen als Solidarität mit muslimischen Frauen gegeben. Ein neun Jahre altes Zitat, das nun von Rechtsextremen aus dem Archiv geholt wurde und US-amerikanische Rechte wie den Trump-freundlichen Gouverneur Ron DeSantis in die Enge getrieben hat.
Einige Abgeordnete haben Van der Bellen jetzt als "liberalen, sozialistischen Hintern" bezeichnet. Doch was ist mit anderen Politikern? Auch Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache hatten in der Vergangenheit Dinge gesagt, die heute als unverständlich erscheinen könnten.
Die Rechtsextremen haben sich nun in den Archiven durchforstet und gefunden: Eine "Willkommenskultur" zu entstehen lassen, wie Sebastian Kurz es 2012 gefordert hat. Ein "Islam gehört zu Österreich", wie er 2015 festgestellt hat. Aber auch Heinz-Christian Strache hat gesagt, dass die Identitären Bewegung nicht mit dem FPÖ verbunden ist.
Was bedeutet das alles? Die politische Mitte in Österreich hat sich verschoben. Die Rechtsextremen haben wieder die Oberhand gewonnen. Doch was werden sie als nächstes tun?
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident Österreichs, hatte 2017 ein Zitat über das Kopftuchtragen als Solidarität mit muslimischen Frauen gegeben. Ein neun Jahre altes Zitat, das nun von Rechtsextremen aus dem Archiv geholt wurde und US-amerikanische Rechte wie den Trump-freundlichen Gouverneur Ron DeSantis in die Enge getrieben hat.
Einige Abgeordnete haben Van der Bellen jetzt als "liberalen, sozialistischen Hintern" bezeichnet. Doch was ist mit anderen Politikern? Auch Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache hatten in der Vergangenheit Dinge gesagt, die heute als unverständlich erscheinen könnten.
Die Rechtsextremen haben sich nun in den Archiven durchforstet und gefunden: Eine "Willkommenskultur" zu entstehen lassen, wie Sebastian Kurz es 2012 gefordert hat. Ein "Islam gehört zu Österreich", wie er 2015 festgestellt hat. Aber auch Heinz-Christian Strache hat gesagt, dass die Identitären Bewegung nicht mit dem FPÖ verbunden ist.
Was bedeutet das alles? Die politische Mitte in Österreich hat sich verschoben. Die Rechtsextremen haben wieder die Oberhand gewonnen. Doch was werden sie als nächstes tun?