Böse Start in St. Moritz: US-Bobteam verliert drei Crewmitglieder beim Unfall
Ein unglücklicher Tag für die US-Amateur-Bobsportler. Im Viererbob startete das Team um Kristopher Horn am Sonntag im Weltcup in St. Moritz, der auch als Europameisterschaft ausgetragen wurde, nicht ohne Probleme. Während des Starts rutschte einer der Anschieber ab und löste eine Kettenreaktion aus, die alle drei Crewmitglieder - Hunter Powell, Sascha Stepan und Kristian Huber - beim Einschlag in die erste Kurve aus dem Schlitten schleuderte.
Der Bob flog teilweise über die Eisbande und kollidierte dabei mit einem Holzzaun und einem Fotografen. Der Pilot Horn brachte den Bob trotzdem noch ins Ziel, wo er jedoch im Alleingang anhalt. "Immerhin eine gute Performance", könnte man sagen. Doch für das US-Team war es ein katastrophaler Unfall.
Fünf Sekunden vor dem Zielpunkt hatte der Bob die Geschwindigkeit verloren und Horn musste den Schitten bremsen, um nicht in einen Zaun zu fahren. Er brachte den Bob jedoch noch über die Grenze, was für ihn jedoch nicht genug war. Der Unfall kostete das Team aber drei Crewmitglieder: Hunter Powell, Sascha Stepan und Kristian Huber wurden schwer verletzt.
Das deutsche Team um Francesco Friedrich hatte ebenfalls Probleme mit dem Start. In der ersten Linkskurve sprangen die Anschieber so spät in den Schlitten, dass der einzige Anschubbügel noch im Bahnteil vorhanden war und beschädigt wurde. "Das war kein Pech", erklärte Friedrich am ARD-Mikrofon. "Ich bin zu weit gerannt und da kamen die Jungs nicht mehr rechtzeitig rein." Sein Team musste sich letztlich mit Rang sechs begnügen.
Im Zweierbob blieben Katrin Beierl und Christania Williams für ihre Erfolge in der Monobob um den Tagessieg gezwungen. Die US-Amerikanerinnen Kaillie Humphries und Jasmine Jones gewannen den Tag, während die Schweizerinnen Melanie Hasler und Nadja Pasternack Europameisterinnen wurden.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verletzten von dem Unfall erholen werden.
Ein unglücklicher Tag für die US-Amateur-Bobsportler. Im Viererbob startete das Team um Kristopher Horn am Sonntag im Weltcup in St. Moritz, der auch als Europameisterschaft ausgetragen wurde, nicht ohne Probleme. Während des Starts rutschte einer der Anschieber ab und löste eine Kettenreaktion aus, die alle drei Crewmitglieder - Hunter Powell, Sascha Stepan und Kristian Huber - beim Einschlag in die erste Kurve aus dem Schlitten schleuderte.
Der Bob flog teilweise über die Eisbande und kollidierte dabei mit einem Holzzaun und einem Fotografen. Der Pilot Horn brachte den Bob trotzdem noch ins Ziel, wo er jedoch im Alleingang anhalt. "Immerhin eine gute Performance", könnte man sagen. Doch für das US-Team war es ein katastrophaler Unfall.
Fünf Sekunden vor dem Zielpunkt hatte der Bob die Geschwindigkeit verloren und Horn musste den Schitten bremsen, um nicht in einen Zaun zu fahren. Er brachte den Bob jedoch noch über die Grenze, was für ihn jedoch nicht genug war. Der Unfall kostete das Team aber drei Crewmitglieder: Hunter Powell, Sascha Stepan und Kristian Huber wurden schwer verletzt.
Das deutsche Team um Francesco Friedrich hatte ebenfalls Probleme mit dem Start. In der ersten Linkskurve sprangen die Anschieber so spät in den Schlitten, dass der einzige Anschubbügel noch im Bahnteil vorhanden war und beschädigt wurde. "Das war kein Pech", erklärte Friedrich am ARD-Mikrofon. "Ich bin zu weit gerannt und da kamen die Jungs nicht mehr rechtzeitig rein." Sein Team musste sich letztlich mit Rang sechs begnügen.
Im Zweierbob blieben Katrin Beierl und Christania Williams für ihre Erfolge in der Monobob um den Tagessieg gezwungen. Die US-Amerikanerinnen Kaillie Humphries und Jasmine Jones gewannen den Tag, während die Schweizerinnen Melanie Hasler und Nadja Pasternack Europameisterinnen wurden.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verletzten von dem Unfall erholen werden.