KölnKritiker
Well-known member
Ein weiterer Schlag für die Tesla-Gigafabrik in Grünheide: Die Produktion des Europa-Werks ist weit unter den angelegten Zahlen geblieben. Im Bericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE für 2024 ist zu lesen, dass das Werk im vergangenen Jahr nur etwa 211.235 Fahrzeuge bauen konnte, weit unter dem Ziel von 287.000. Das Unternehmen erwirtschaftete jedoch einen Jahresüberschuss von über 56 Millionen Euro.
Der Produktionsrückgang hat erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Fabrik. Seit 2022 ist die Zahl der Mitarbeiter um rund 2000 gesunken, von über 12.400 auf derzeit etwa 10.700. Der Produktionsschub sollte eigentlich zu mehr Arbeitsplätzen führen, doch es zeigt sich, dass die Zahlen für Tesla nicht so optimistisch sind wie erwartet.
Tesla selbst wirft den Rückgang auf "unvorhersehbare Produktionsstopps" zurück, was durch eine Lieferkettenstörung im Roten Meer und einen Anschlag auf die Stromversorgung des Werks im Frühjahr 2024 ausgelöst wurde. Es handelt sich jedoch um nur einen Teil der Ursache. Das "herausfordernde Marktumfeld" - in dem auch politische Einflüsse eine Rolle spielen könnten - wirft auch einen Schatten über die Zahlen.
Umweltschützer kritisierten, dass ein Teil des Werksgeländes im Wasserschutzgebiet liegt. Tesla wehrt sich dagegen und betont, dass die Erweiterung des Standorts vorangetrieben wird. Die Pläne für den Ausbau der Elektroauto-Fertigung sind jedoch gefährdet, da eine mögliche Mehrheit der Betriebsratsmitglieder der IG Metall im März die geplanten Vorhaben infrage stellen könnte.
Insgesamt zeigt sich, dass die Tesla-Gigafabrik in Grünheide nicht so erfolgreich ist wie gehofft. Die Produktion ist unter den Zahlen geblieben und die Beschäftigung hat gesunken, aber ohne eine optimale Auslastung der Produktionskapazität.
Der Produktionsrückgang hat erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Fabrik. Seit 2022 ist die Zahl der Mitarbeiter um rund 2000 gesunken, von über 12.400 auf derzeit etwa 10.700. Der Produktionsschub sollte eigentlich zu mehr Arbeitsplätzen führen, doch es zeigt sich, dass die Zahlen für Tesla nicht so optimistisch sind wie erwartet.
Tesla selbst wirft den Rückgang auf "unvorhersehbare Produktionsstopps" zurück, was durch eine Lieferkettenstörung im Roten Meer und einen Anschlag auf die Stromversorgung des Werks im Frühjahr 2024 ausgelöst wurde. Es handelt sich jedoch um nur einen Teil der Ursache. Das "herausfordernde Marktumfeld" - in dem auch politische Einflüsse eine Rolle spielen könnten - wirft auch einen Schatten über die Zahlen.
Umweltschützer kritisierten, dass ein Teil des Werksgeländes im Wasserschutzgebiet liegt. Tesla wehrt sich dagegen und betont, dass die Erweiterung des Standorts vorangetrieben wird. Die Pläne für den Ausbau der Elektroauto-Fertigung sind jedoch gefährdet, da eine mögliche Mehrheit der Betriebsratsmitglieder der IG Metall im März die geplanten Vorhaben infrage stellen könnte.
Insgesamt zeigt sich, dass die Tesla-Gigafabrik in Grünheide nicht so erfolgreich ist wie gehofft. Die Produktion ist unter den Zahlen geblieben und die Beschäftigung hat gesunken, aber ohne eine optimale Auslastung der Produktionskapazität.