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Arbeitszeit-Spruch: Große Kanzleien müssen sich an die Grenzen halten. Das Urteil vom letzten Woche, dass Mitarbeiter in der Finanzbranche bis zu 40 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, könnte das Ende von Topgehältern für Dreh- und Angstmaß sein.
Die neuen Regeln sind streng: Bis zu vier Wochen lang dürfen Arbeitnehmer nur 35 Stunden pro Woche arbeiten. Danach muss der Arbeitszeitumfang um bis zu fünf Stunden reduziert werden. Das bedeutet, dass viele Top-Finanzexperten nun weniger Stundensatz als ihre Kollegen in anderen Branchen verdienen.
Bis zum Jahrzehnt zurück waren es noch 50-60 Stunden pro Woche für diese Elitegruppe. Der neue Zeitraum soll gleichzeitig die Anforderungen der Unternehmen anpassen und den Überarbeitungsdruck für Arbeitnehmer verringern. Doch viele Experten sind sich nicht sicher, ob das reicht.
"Der Zeitraum von vier Wochen ist zu kurz", sagt Dr. Hans-Joachim Schmieder, Professor für Arbeitsrecht an der Universität München. "Arbeitnehmer werden immer noch unter hohem Stress arbeiten und ihre Gesundheit gefährden". Der neue Ansatz scheint eher darauf abzuzielen, die Wahrnehmung von Überarbeitung zu ändern als das Problem selbst zu lösen.
Die Auswirkungen auf Topgehälter sind auch ein Thema der Diskussion. Einige Experten befürchten, dass die neuen Regeln dazu führen werden, dass talentierte Mitarbeiter in die Ausbildung oder in andere Bereiche des Unternehmens geschoben werden. "Es ist eine Frage der Attraktivität", sagt der Arbeitsrechtler. "Wer kann 40 Stunden pro Woche arbeiten und wie viel mehr wird für das gleiche herausgezahlt?"
Das Urteil ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Arbeitszeit-Regelung in Deutschland. Doch es bleibt abzuwarten, ob die neuen Regeln wirklich den Überarbeitungsdruck reduzieren und nicht eher eine neue Form des Überstunden-Drucks schaffen werden.
Die neuen Regeln sind streng: Bis zu vier Wochen lang dürfen Arbeitnehmer nur 35 Stunden pro Woche arbeiten. Danach muss der Arbeitszeitumfang um bis zu fünf Stunden reduziert werden. Das bedeutet, dass viele Top-Finanzexperten nun weniger Stundensatz als ihre Kollegen in anderen Branchen verdienen.
Bis zum Jahrzehnt zurück waren es noch 50-60 Stunden pro Woche für diese Elitegruppe. Der neue Zeitraum soll gleichzeitig die Anforderungen der Unternehmen anpassen und den Überarbeitungsdruck für Arbeitnehmer verringern. Doch viele Experten sind sich nicht sicher, ob das reicht.
"Der Zeitraum von vier Wochen ist zu kurz", sagt Dr. Hans-Joachim Schmieder, Professor für Arbeitsrecht an der Universität München. "Arbeitnehmer werden immer noch unter hohem Stress arbeiten und ihre Gesundheit gefährden". Der neue Ansatz scheint eher darauf abzuzielen, die Wahrnehmung von Überarbeitung zu ändern als das Problem selbst zu lösen.
Die Auswirkungen auf Topgehälter sind auch ein Thema der Diskussion. Einige Experten befürchten, dass die neuen Regeln dazu führen werden, dass talentierte Mitarbeiter in die Ausbildung oder in andere Bereiche des Unternehmens geschoben werden. "Es ist eine Frage der Attraktivität", sagt der Arbeitsrechtler. "Wer kann 40 Stunden pro Woche arbeiten und wie viel mehr wird für das gleiche herausgezahlt?"
Das Urteil ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Arbeitszeit-Regelung in Deutschland. Doch es bleibt abzuwarten, ob die neuen Regeln wirklich den Überarbeitungsdruck reduzieren und nicht eher eine neue Form des Überstunden-Drucks schaffen werden.