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TKMS-CEO Burkhard macht sich über die Verbindung zwischen Drohnen und U-Booten lustig. "Drohnen werden U-Boote nicht ersetzen", erklärt er im Interview mit Tijen Onaran. Er sieht in ihnen eine notwendige Ergänzung, aber keineswegs einen Ersatz.
Die Verwechselung zwischen den beiden ist für Burkhard ein bisschen albern. "Wir investieren Milliarden Euro in U-Boote, und es wird daraus ausgedrückt, dass diese nicht 'teures Alteisen' sind", sagt er skeptisch. Aber der Erfolg von günstigen Drohnen im Ukraine-Krieg sei kein Beweis für ihre Obsoleszenz. "Dass Schiffe versenkt wurden, spricht nicht dafür, dass sie da besonders viel nachgedacht haben an die Stelle – diejenigen, deren Schiffe da versenkt wurden", so der CEO.
Der Haken liegt in der Luftfahrt: Die Raketen, die mit den Drohnen ausgeliefert werden, sind sehr klein und können leicht abgelenkt werden. "Stellen Sie sich das vor wie beim Flieger, wenn die da oben fliegen und dann schicken sie so kleine Raketen raus, damit so eine Lenkwaffe im Prinzip abgelenkt wird", erklärt Burkhard.
Hier hat TKMS aber eine entsprechende Antwort parat: "Ein Anti-Torpedo-Torpedo" ermöglicht es einem Schiff, sofort zu reagieren, wenn es unter Beschuss genommen wird. Es ist ein System, das sich für den maritimen Bereich eignet und die Verletzlichkeit von Schiffen minimiert.
Drohnen werden in Zukunft jedoch nicht U-Boote ersetzen. Sie werden sie ergänzen, so Burkhard. Die Doktrin der Navy laute "Everyone unit has to be a carrier" – jedes System muss in der Lage sein, autonome Einheiten über und unter Wasser zu tragen.
Ein entscheidender Vorteil des U-Boots bleibt seine Unentdeckbarkeit: "Ein U-Boot hat die Fähigkeit, tatsächlich komplett unentdeckt zu bleiben. Die sind im Stealth-Modus beim Tauchen". Drohnen hingegen kämpfen mit der Physik des Wassers, da die Signalgebung für Befehle oder GPS-Daten oft ein Auftauchen erfordert.
Der entscheidende Vorsprung entstehe jedoch erst durch die Vernetzung aller Bereiche. "Mein klares Petitum ist: Über und unter Wasser, Luft, Land – die müssen alle miteinander vernetzt sein", so Burkhard. Wenn alle Domänen die gleiche Sprache sprechen, entstehe ein überlegenes Lagebild, mit dem man schneller als der Gegner erkenne, was gerade passiert.
Die Verwechselung zwischen den beiden ist für Burkhard ein bisschen albern. "Wir investieren Milliarden Euro in U-Boote, und es wird daraus ausgedrückt, dass diese nicht 'teures Alteisen' sind", sagt er skeptisch. Aber der Erfolg von günstigen Drohnen im Ukraine-Krieg sei kein Beweis für ihre Obsoleszenz. "Dass Schiffe versenkt wurden, spricht nicht dafür, dass sie da besonders viel nachgedacht haben an die Stelle – diejenigen, deren Schiffe da versenkt wurden", so der CEO.
Der Haken liegt in der Luftfahrt: Die Raketen, die mit den Drohnen ausgeliefert werden, sind sehr klein und können leicht abgelenkt werden. "Stellen Sie sich das vor wie beim Flieger, wenn die da oben fliegen und dann schicken sie so kleine Raketen raus, damit so eine Lenkwaffe im Prinzip abgelenkt wird", erklärt Burkhard.
Hier hat TKMS aber eine entsprechende Antwort parat: "Ein Anti-Torpedo-Torpedo" ermöglicht es einem Schiff, sofort zu reagieren, wenn es unter Beschuss genommen wird. Es ist ein System, das sich für den maritimen Bereich eignet und die Verletzlichkeit von Schiffen minimiert.
Drohnen werden in Zukunft jedoch nicht U-Boote ersetzen. Sie werden sie ergänzen, so Burkhard. Die Doktrin der Navy laute "Everyone unit has to be a carrier" – jedes System muss in der Lage sein, autonome Einheiten über und unter Wasser zu tragen.
Ein entscheidender Vorteil des U-Boots bleibt seine Unentdeckbarkeit: "Ein U-Boot hat die Fähigkeit, tatsächlich komplett unentdeckt zu bleiben. Die sind im Stealth-Modus beim Tauchen". Drohnen hingegen kämpfen mit der Physik des Wassers, da die Signalgebung für Befehle oder GPS-Daten oft ein Auftauchen erfordert.
Der entscheidende Vorsprung entstehe jedoch erst durch die Vernetzung aller Bereiche. "Mein klares Petitum ist: Über und unter Wasser, Luft, Land – die müssen alle miteinander vernetzt sein", so Burkhard. Wenn alle Domänen die gleiche Sprache sprechen, entstehe ein überlegenes Lagebild, mit dem man schneller als der Gegner erkenne, was gerade passiert.