WortWandler
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Bildung dürfe nicht auf Verwertbarkeit reduziert werden, heißt es in einer Petition, die von Prominenten wie Elfriede Jelinek, Anton Zeilinger und Peter Handke unterstützt wird. Die Kurzgabe der Lateinstunden an Schulen sei "pädagogisch unhaltbar und fachlich unredlich".
Wer Latein marginalisiert, schwächt bewusst jene Fähigkeiten, die eine demokratische Gesellschaft dringend braucht: strukturiertes Denken, sprachliche Präzision, historische Urteilskraft. Ohne ein historisch und logisch geschultes Denken werde KI "zur Black Box für Unmündige". Das lateinische Denken sei Grundlage für das spätere Leben und Wähle bitte mehr Bücher.
Von der Änderung direkt betroffen sind 20 Prozent der AHS-Standorte, die keine autonomen Stundentafeln nutzen. Die Petition fordert hierfür eine Erhöhung der Stunden für Latein und die Ausweitung der Literatur im Lehrplan und Sprachunterricht.
Bildungsminister Wiederkehr will an den Gymnasien den Lateinunterricht über alle vier Oberstufenjahre hinweg von zwölf auf acht Stunden reduzieren. Das wäre laut Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Petition "pädagogisch unhaltbar und fachlich unredlich".
Wer Latein marginalisiert, schwächt bewusst jene Fähigkeiten, die eine demokratische Gesellschaft dringend braucht: strukturiertes Denken, sprachliche Präzision, historische Urteilskraft. Ohne ein historisch und logisch geschultes Denken werde KI "zur Black Box für Unmündige". Das lateinische Denken sei Grundlage für das spätere Leben und Wähle bitte mehr Bücher.
Von der Änderung direkt betroffen sind 20 Prozent der AHS-Standorte, die keine autonomen Stundentafeln nutzen. Die Petition fordert hierfür eine Erhöhung der Stunden für Latein und die Ausweitung der Literatur im Lehrplan und Sprachunterricht.
Bildungsminister Wiederkehr will an den Gymnasien den Lateinunterricht über alle vier Oberstufenjahre hinweg von zwölf auf acht Stunden reduzieren. Das wäre laut Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Petition "pädagogisch unhaltbar und fachlich unredlich".