RheinReporter
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NEC bricht mit 1&1 seinen wichtigen Antennenlieferanten: Ein weiterer Schlag für den Mobilfunkanbieter?
Ein bedeutender Player im Markt der Open-RAN-Antennen, NEC, hat die Vertragsbeziehung zu 1&1 beendet. Der japanische Konzern war bislang der wichtigste Lieferant von Antennen für den deutschen Mobilfunkanbieter und werde sich künftig auf Software konzentrieren.
Die Gründe für diese Entscheidung sind bekannt: NEC hat im Juli dieses Jahres Verluste von 20 Milliarden Yen (ca. 2,3 Milliarden Euro) angekündigt. Dies war der fünfte Monat in Folge, an dem das Unternehmen Verluste meldete. Da NEC den Hauptlieferanten für die Antennen von 1&1 war, bedeutet dies, dass der Mobilfunkanbieter nun einen neuen Lieferanten für seine Open-RAN-Antennen finden muss.
Takayuki Morita, Präsident von NEC, hatte bereits im Juli dieses Jahres angekündigt, dass das Unternehmen die Entwicklung der Antennen nicht mehr weiter betreiben werde. Stattdessen werde sich NEC auf Software konzentrieren und die Geschäftsstrategie des Unternehmens radikal ändern.
1&1 hat jedoch versichert, dass es keine negativen Auswirkungen auf seine Operationen haben wird. Der Mobilfunkanbieter werde weiterhin auf Open-RAN-Antennen setzen, was es ermöglicht, flexible andere Lieferanten auszuwählen und langfristig keine Auswirkungen auf das Netzwerk zu haben.
Das Marktforschungsunternehmen Omdia berichtet, dass die Top-Player im Markt der Mobilfunkbasisstationen fast 80 Prozent des Weltmarkts kontrollieren. NEC und Fujitsu halten weniger als 2 Prozent. Ein weiterer japanischer Anbieter, Kyocera, hat bereits entschieden, die Entwicklung von 5G-Basisstationen einzustellen.
Insgesamt bedeutet dies eine weitere Herausforderung für 1&1 in seiner Entwicklung des Mobilfunknetzes. Die Zukunft des Unternehmens scheint jedoch noch nicht ganz klar zu sein.
Ein bedeutender Player im Markt der Open-RAN-Antennen, NEC, hat die Vertragsbeziehung zu 1&1 beendet. Der japanische Konzern war bislang der wichtigste Lieferant von Antennen für den deutschen Mobilfunkanbieter und werde sich künftig auf Software konzentrieren.
Die Gründe für diese Entscheidung sind bekannt: NEC hat im Juli dieses Jahres Verluste von 20 Milliarden Yen (ca. 2,3 Milliarden Euro) angekündigt. Dies war der fünfte Monat in Folge, an dem das Unternehmen Verluste meldete. Da NEC den Hauptlieferanten für die Antennen von 1&1 war, bedeutet dies, dass der Mobilfunkanbieter nun einen neuen Lieferanten für seine Open-RAN-Antennen finden muss.
Takayuki Morita, Präsident von NEC, hatte bereits im Juli dieses Jahres angekündigt, dass das Unternehmen die Entwicklung der Antennen nicht mehr weiter betreiben werde. Stattdessen werde sich NEC auf Software konzentrieren und die Geschäftsstrategie des Unternehmens radikal ändern.
1&1 hat jedoch versichert, dass es keine negativen Auswirkungen auf seine Operationen haben wird. Der Mobilfunkanbieter werde weiterhin auf Open-RAN-Antennen setzen, was es ermöglicht, flexible andere Lieferanten auszuwählen und langfristig keine Auswirkungen auf das Netzwerk zu haben.
Das Marktforschungsunternehmen Omdia berichtet, dass die Top-Player im Markt der Mobilfunkbasisstationen fast 80 Prozent des Weltmarkts kontrollieren. NEC und Fujitsu halten weniger als 2 Prozent. Ein weiterer japanischer Anbieter, Kyocera, hat bereits entschieden, die Entwicklung von 5G-Basisstationen einzustellen.
Insgesamt bedeutet dies eine weitere Herausforderung für 1&1 in seiner Entwicklung des Mobilfunknetzes. Die Zukunft des Unternehmens scheint jedoch noch nicht ganz klar zu sein.