Spanien unter Schock: Lokführer rufen zum landesweiten Streik auf
Ein katastrophaler Unfall bei Córdoba hat Spaniens Bahnnetz unter Schock gesetzt. In den letzten Tagen gab es zwei tödliche Zugunfälle, wobei mindestens 42 Menschen ums Leben kamen und noch vier schwer verletzt wurden. Nun ruft der größte Lokführer-Verband des Landes zum landesweiten Streik auf.
Der Verband SEMAF fordert klare Zusagen für mehr Sicherheit im Bahnverkehr, nachdem innerhalb weniger Tage zwei schwere Unfälle erlebt wurde - ein hochgeschwindigkeitsreicher Zug entgleiste und stieß mit einem anderen Zug zusammen. Die Unglücksstrecke bei Adamuz war erst kürzlich für 700 Millionen Euro modernisiert worden.
Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente bezeichnete die Unglücksstrecke als "angeblich in perfektem Zustand", eine Einschätzung, die nach dem Unfall heftig diskutiert wird. Aufnahmen von Funkgesprächen deuten darauf hin, dass der Fahrer des privat betriebenen Iryo-Zuges zunächst gar nicht verstanden hatte, wie schwer der Unfall im hinteren Zugteil war.
Nur zwei Tage später entgleiste ein Pendlerzug nahe Barcelona, nachdem eine Stützmauer im Starkregen auf die Gleise gestürzt war. Der Lokführer starb, vier Fahrgäste wurden schwer verletzt. Ein drittes Mal entgleiste ein Zug im Regionalnetz Barcelonas, ohne Verletzte.
Der Lokführer-Verband SEMAF fordert "strafrechtliche Verantwortung" derjenigen, die für die Sicherheit der Infrastruktur zuständig sind. Der Streik sei auch vom "emotionalen Zustand" der Lokführer geprägt, nachdem in einer Woche zwei Kollegen ums Leben gekommen sind.
Die Regierung versichert, dass zwei der drei Entgleisungen wetterbedingt gewesen seien und nicht auf marode Gleise zurückzuführen waren. Doch der Unmut der Lokführer sitzt tief, gerade weil frühere Warnungen offenbar nicht ernst genommen wurden.
Die Strecke Madrid–Barcelona wurde nun mit neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen und nächtlichen Inspektionen versehen. Die Lokführer-Verband fordert mehr Sicherheit und besser ausgebautes Netzwerk, um solche Unfälle zukünftig zu vermeiden.
Ein katastrophaler Unfall bei Córdoba hat Spaniens Bahnnetz unter Schock gesetzt. In den letzten Tagen gab es zwei tödliche Zugunfälle, wobei mindestens 42 Menschen ums Leben kamen und noch vier schwer verletzt wurden. Nun ruft der größte Lokführer-Verband des Landes zum landesweiten Streik auf.
Der Verband SEMAF fordert klare Zusagen für mehr Sicherheit im Bahnverkehr, nachdem innerhalb weniger Tage zwei schwere Unfälle erlebt wurde - ein hochgeschwindigkeitsreicher Zug entgleiste und stieß mit einem anderen Zug zusammen. Die Unglücksstrecke bei Adamuz war erst kürzlich für 700 Millionen Euro modernisiert worden.
Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente bezeichnete die Unglücksstrecke als "angeblich in perfektem Zustand", eine Einschätzung, die nach dem Unfall heftig diskutiert wird. Aufnahmen von Funkgesprächen deuten darauf hin, dass der Fahrer des privat betriebenen Iryo-Zuges zunächst gar nicht verstanden hatte, wie schwer der Unfall im hinteren Zugteil war.
Nur zwei Tage später entgleiste ein Pendlerzug nahe Barcelona, nachdem eine Stützmauer im Starkregen auf die Gleise gestürzt war. Der Lokführer starb, vier Fahrgäste wurden schwer verletzt. Ein drittes Mal entgleiste ein Zug im Regionalnetz Barcelonas, ohne Verletzte.
Der Lokführer-Verband SEMAF fordert "strafrechtliche Verantwortung" derjenigen, die für die Sicherheit der Infrastruktur zuständig sind. Der Streik sei auch vom "emotionalen Zustand" der Lokführer geprägt, nachdem in einer Woche zwei Kollegen ums Leben gekommen sind.
Die Regierung versichert, dass zwei der drei Entgleisungen wetterbedingt gewesen seien und nicht auf marode Gleise zurückzuführen waren. Doch der Unmut der Lokführer sitzt tief, gerade weil frühere Warnungen offenbar nicht ernst genommen wurden.
Die Strecke Madrid–Barcelona wurde nun mit neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen und nächtlichen Inspektionen versehen. Die Lokführer-Verband fordert mehr Sicherheit und besser ausgebautes Netzwerk, um solche Unfälle zukünftig zu vermeiden.