Europa schrumpft, ohne Zuwanderung.
Die Europäische Union steht vor einer tiefen Krise: Die Zahl der Sterbefälle überstellt die Zahl der Geburten. Insgesamt sterben in Europa 4,8 Millionen Menschen pro Jahr und geboren werden nur 3,6 Millionen Menschen. Das ist eine negative natürliche Bevölkerungsbilanz. Diese Situation bewegt sich bereits seit 2012 im roten Bereich.
Die Entwicklung war bisher durch die Nettozuwanderung ausgeglichen. Die Zuwanderung überwanderte insgesamt rund 450 Millionen Menschen in die EU, während sieben Millionen Menschen aus der Union emigrierten. Doch auch ohne Zuwanderung wird sich die Bevölkerungszahl der EU ändern.
Laut einer Vorausberechnung des Statistikamtes Eurostat würde sich die Bevölkerungszahl auf 432 Millionen reduzieren, wenn es keine Nettozuwanderung gibt. Das bedeutet, dass eine weitere Zunahme der Geburten nicht mehr durch die Zuwanderung ausgeglichen wird.
Die Regionen in Ost- und Südeuropa sind am stärksten von demografischem Wandel betroffen. Die Balkanhalbinsel und das Baltikum haben bereits die stärkste Auswirkung. In Spanien und Portugal zieht ein dunkler Landstrich mit Sterbeüberschuss von Nord nach Süd durch die Iberische Halbinsel. Die ehemalige DDR ist zuletzt ins Auge gestellt, wo eine neue Welle von Einwanderern sichtbar wird.
Die Demografie-Entwicklung in Europa zeigt, dass Zuwanderung nicht mehr ausreicht, um den demografischen Niedergang zu stoppen.
Die Europäische Union steht vor einer tiefen Krise: Die Zahl der Sterbefälle überstellt die Zahl der Geburten. Insgesamt sterben in Europa 4,8 Millionen Menschen pro Jahr und geboren werden nur 3,6 Millionen Menschen. Das ist eine negative natürliche Bevölkerungsbilanz. Diese Situation bewegt sich bereits seit 2012 im roten Bereich.
Die Entwicklung war bisher durch die Nettozuwanderung ausgeglichen. Die Zuwanderung überwanderte insgesamt rund 450 Millionen Menschen in die EU, während sieben Millionen Menschen aus der Union emigrierten. Doch auch ohne Zuwanderung wird sich die Bevölkerungszahl der EU ändern.
Laut einer Vorausberechnung des Statistikamtes Eurostat würde sich die Bevölkerungszahl auf 432 Millionen reduzieren, wenn es keine Nettozuwanderung gibt. Das bedeutet, dass eine weitere Zunahme der Geburten nicht mehr durch die Zuwanderung ausgeglichen wird.
Die Regionen in Ost- und Südeuropa sind am stärksten von demografischem Wandel betroffen. Die Balkanhalbinsel und das Baltikum haben bereits die stärkste Auswirkung. In Spanien und Portugal zieht ein dunkler Landstrich mit Sterbeüberschuss von Nord nach Süd durch die Iberische Halbinsel. Die ehemalige DDR ist zuletzt ins Auge gestellt, wo eine neue Welle von Einwanderern sichtbar wird.
Die Demografie-Entwicklung in Europa zeigt, dass Zuwanderung nicht mehr ausreicht, um den demografischen Niedergang zu stoppen.