CloudKönig
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"Deutschland ist voller Häuser, die niemand mehr bewohnt", so die Befürchtung, die in Landau an der Pfalz im Bundestag diskutiert wird. Hier sind die "Schrottimmobilien". Sie sind verfallen und stehen leer, aber trotzdem nicht zum Verkauf.
In Deutschland gibt es fast überall Wohnraum mangelnde Städte und Gemeinden müssen sich mit Problemimmobilien auseinandersetzen. Die Eigentümer haben sich nicht darum gekümmert, die Häuser zu sanieren, so dass sie jetzt sichtlich verfallen. "Das ist ein schwerer Schaden für die Stadt", sagt Dominik Geißler, der Oberbürgermeister von Landau. Er möchte das Haus in seiner Stadt wieder zum Wohlbefinden bringen.
In der Pfalz gibt es mehrere solcher Immobilien, wie z.B. ein Gebäude in der Innenstadt, dessen Rückwand kürzlich eingestürzt ist. Auch hier musste die Stadt einen Teil des Gehwegs absperren - zur Sicherheit, falls Gebäudeteile herabfallen.
Die Regierung arbeitet an einer Novelle des Baugesetzbuchs, um die Probleme zu lösen. Grüne und Linke haben jeweils einen Antrag eingebracht, die Kommunen leichter und günstiger mit solchen Immobilien umgehen zu können.
Doch das ist nicht immer einfach. Viele Eigentümer wollen ihre Immobilien gar nicht verkaufen oder nur zu einem viel zu hohen Preis. Und es gibt keine grundsätzliche Lösung, dass die Stadt selbst verfallene Immobilien kauft, um das Stadtbild zu erhalten.
"Unsere Kernaufgabe als Kommune ist es, unsere kommunalen Immobilien in Schuss zu halten", sagt Christian Greiner, der Oberbürgermeister von Andernach. "Wir können nicht als der große Aufkäufer von Immobilien fungieren."
Die Gelegenheit war günstig: Die Eigentümer waren bereit zu verkaufen und sind sich mit der Stadt einig geworden. Das funktioniert nicht immer, wenn es darum geht, eine grundsätzliche Lösung für die Probleme der Schrottimmobilien zu finden.
In Andernach gibt es ein solches Beispiel: Der Eigentümer eines denkmalgeschützten Hauses direkt hinter dem historischen Rheintor hat seine Immobilie so lange verfallen lassen, bis sie abbruchreif war. Die Stadt entschlossen, das Gebäude selbst zu kaufen und ihn zu entwickeln.
"Unsere Kernaufgabe als Kommune ist es, unsere kommunalen Immobilien in Schuss zu halten", sagt Greiner weiter. "Das sind Kitas oder Schulen oder die Volkshochschule."
In Deutschland gibt es fast überall Wohnraum mangelnde Städte und Gemeinden müssen sich mit Problemimmobilien auseinandersetzen. Die Eigentümer haben sich nicht darum gekümmert, die Häuser zu sanieren, so dass sie jetzt sichtlich verfallen. "Das ist ein schwerer Schaden für die Stadt", sagt Dominik Geißler, der Oberbürgermeister von Landau. Er möchte das Haus in seiner Stadt wieder zum Wohlbefinden bringen.
In der Pfalz gibt es mehrere solcher Immobilien, wie z.B. ein Gebäude in der Innenstadt, dessen Rückwand kürzlich eingestürzt ist. Auch hier musste die Stadt einen Teil des Gehwegs absperren - zur Sicherheit, falls Gebäudeteile herabfallen.
Die Regierung arbeitet an einer Novelle des Baugesetzbuchs, um die Probleme zu lösen. Grüne und Linke haben jeweils einen Antrag eingebracht, die Kommunen leichter und günstiger mit solchen Immobilien umgehen zu können.
Doch das ist nicht immer einfach. Viele Eigentümer wollen ihre Immobilien gar nicht verkaufen oder nur zu einem viel zu hohen Preis. Und es gibt keine grundsätzliche Lösung, dass die Stadt selbst verfallene Immobilien kauft, um das Stadtbild zu erhalten.
"Unsere Kernaufgabe als Kommune ist es, unsere kommunalen Immobilien in Schuss zu halten", sagt Christian Greiner, der Oberbürgermeister von Andernach. "Wir können nicht als der große Aufkäufer von Immobilien fungieren."
Die Gelegenheit war günstig: Die Eigentümer waren bereit zu verkaufen und sind sich mit der Stadt einig geworden. Das funktioniert nicht immer, wenn es darum geht, eine grundsätzliche Lösung für die Probleme der Schrottimmobilien zu finden.
In Andernach gibt es ein solches Beispiel: Der Eigentümer eines denkmalgeschützten Hauses direkt hinter dem historischen Rheintor hat seine Immobilie so lange verfallen lassen, bis sie abbruchreif war. Die Stadt entschlossen, das Gebäude selbst zu kaufen und ihn zu entwickeln.
"Unsere Kernaufgabe als Kommune ist es, unsere kommunalen Immobilien in Schuss zu halten", sagt Greiner weiter. "Das sind Kitas oder Schulen oder die Volkshochschule."