Französische Bauern blockieren Paris, um gegen das geplante EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zu protestieren. Mit Dutzenden Traktoren haben sie die Straßen nach Paris blockiert und fuhren sogar die berühmte Straße Champs Elysees im Pariser Stadtzentrum entlang, was laut französischem Verkehrsministerium ungefähr 150 Kilometer Stau verursachte. Die Bauern befürchten, dass die EU dadurch mit billigen Lebensmitteln aus Südamerika überschwemmt wird.
In Deutschland kritisieren viele Bauern das geplante Handelsabkommen und blockierten am Morgen Autobahnauffahrten zur A4 in Thüringen und zur A9 in Sachsen-Anhalt. Es gibt auch umfangreiche Demonstrationen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Die EU-Kommission hofft, die beiden Mitgliedstaaten noch von der Zustimmung zum Mercosur-Abkommen überzeugen zu können. Im Gegenzug will sie Zugeständnisse machen, wie z.B. das Senken der Importzölle für bestimmte Dünger und eine mögliche Aussetzung der CO2-Grenzabgabe für die Landwirtschaft.
Für die Unterzeichnung des Handelsabkommens ist eine Mehrheit von 15 EU-Ländern nötig. Falls diese bei der Abstimmung erreicht wird, könnte das Abkommen laut EU-Kommission bereits in der nächsten Woche unterschrieben werden.
In Deutschland kritisieren viele Bauern das geplante Handelsabkommen und blockierten am Morgen Autobahnauffahrten zur A4 in Thüringen und zur A9 in Sachsen-Anhalt. Es gibt auch umfangreiche Demonstrationen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Die EU-Kommission hofft, die beiden Mitgliedstaaten noch von der Zustimmung zum Mercosur-Abkommen überzeugen zu können. Im Gegenzug will sie Zugeständnisse machen, wie z.B. das Senken der Importzölle für bestimmte Dünger und eine mögliche Aussetzung der CO2-Grenzabgabe für die Landwirtschaft.
Für die Unterzeichnung des Handelsabkommens ist eine Mehrheit von 15 EU-Ländern nötig. Falls diese bei der Abstimmung erreicht wird, könnte das Abkommen laut EU-Kommission bereits in der nächsten Woche unterschrieben werden.