Sechzig Arbeitnehmer in einem Traditionsunternehmen verlieren plötzlich ihren Job. Ein Unternehmen namens Amom, das sich auf Modeaccessoires spezialisiert hat und seit Jahrzehnten in der Region Badia al Pino in Italien ansässig ist, schließt nun. Der Grund: Die Firma wird von dem Schweizer Multikonzern Oerlikon zum 1. Januar geschlossen.
Die Mitarbeiter wurden einzeln per Videoanruf über ihre Entlassung informiert. Das ist eindeutig ungewöhnlich und für viele Arbeitnehmer und Gewerkschaften schockierend. Der Grund für den Abruptstillstand der Geschäftstätigkeit ist laut Oerlikon die schlechte Finanzlage des Unternehmens, das nach einer Übernahme durch den Konzern bereits in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.
Die Entscheidung von Oerlikon hat zu erheblicher Empörung geführt. Es kam zu einem Termin zwischen der Metallgewerkschaft Fiom Cgil und Vertretern des Unternehmens, aber auch hier wurde die Forderung nach einem Rückzug des Verfahrens zur kollektiven Entlassung abgelehnt. Stattdessen lehnte Oerlikon die Vorschläge für soziale Sicherungsinstrumente ablehnt.
Die politische Reaktion ist in der gleichen Weise geprägt wie die Gewerkschaft. Ein Abgeordneter von der Demokratischen Partei spricht von einer schweren Verletzung der Würde der Arbeit und fordert eine sofortige Überprüfung des Verfahrens sowie die Einberufung eines nationalen Krisengipfels.
Oerlikon ist ein globaler Industriekonzern mit einem breiten Portfolio. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 9500 Mitarbeiter in 38 Ländern. Im Jahr 2024 erzielte der Konzern einen Umsatz von 1,6 Milliarden Schweizer Franken.
Die Mitarbeiter wurden einzeln per Videoanruf über ihre Entlassung informiert. Das ist eindeutig ungewöhnlich und für viele Arbeitnehmer und Gewerkschaften schockierend. Der Grund für den Abruptstillstand der Geschäftstätigkeit ist laut Oerlikon die schlechte Finanzlage des Unternehmens, das nach einer Übernahme durch den Konzern bereits in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.
Die Entscheidung von Oerlikon hat zu erheblicher Empörung geführt. Es kam zu einem Termin zwischen der Metallgewerkschaft Fiom Cgil und Vertretern des Unternehmens, aber auch hier wurde die Forderung nach einem Rückzug des Verfahrens zur kollektiven Entlassung abgelehnt. Stattdessen lehnte Oerlikon die Vorschläge für soziale Sicherungsinstrumente ablehnt.
Die politische Reaktion ist in der gleichen Weise geprägt wie die Gewerkschaft. Ein Abgeordneter von der Demokratischen Partei spricht von einer schweren Verletzung der Würde der Arbeit und fordert eine sofortige Überprüfung des Verfahrens sowie die Einberufung eines nationalen Krisengipfels.
Oerlikon ist ein globaler Industriekonzern mit einem breiten Portfolio. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 9500 Mitarbeiter in 38 Ländern. Im Jahr 2024 erzielte der Konzern einen Umsatz von 1,6 Milliarden Schweizer Franken.