In Österreich leben über 172.000 Menschen von Demenz, was ein Anstieg von mehr als einem Drittel in der letzten Jahrzehnt beträgt. Bis 2050 wird die Zahl der Demenzbetroffenen noch weiter ansteigen: auf etwa 297.785 Menschen.
Die meisten Betroffenen sind über 90 Jahre alt. Frauen sind doppelt so oft betroffen wie Männer, was sich auf eine größere Altersgruppe bezieht. Diese Altersgruppe wird insgesamt stärker betroffen als diejenigen zwischen 85 und 90 Jahren.
Dementsprechend werden in Österreich nur etwa 1,89 Prozent der Bevölkerung von Demenz betroffen. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die Demenz weniger vorkommt, sondern vielmehr daran, dass die Altersstruktur der Bevölkerung sich ändert und ältere Menschen die Krankheit stärker anfällig machen.
Im Vergleich zu den EU-Ländern ist Österreich jedoch im Vergleich zu den anderen Bundesländern relativ gut auf dem Demenz-Schutz vorbereitet. Die Gesundheits- und Sozialsysteme sind dafür ausreichend angelegt worden, um Menschen mit dieser Krankheit eine qualitativ hochwertige Betreuung und Unterstützung bieten zu können.
In Europa werden 9.065.706 Menschen von Demenz betroffen, was bis 2050 auf etwa 14.335.788 ansteigen wird. Der Prozentsatz der Betroffenen in den EU-Ländern beträgt um 64 Prozent.
Es ist wichtig zu betonen, dass sich das Risiko einer Demenzform ändert, je nach zugrunde liegender Krankheit. Die Forschung muss daher differenzierte Strategien entwickeln, um die verschiedenen Formen der Demenz effektiv zu bekämpfen.
Viele Menschen fragen sich, wie sie ihr eigenes Risiko an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz zu erkranken, reduzieren können. Rauchen und Bluthochdruck sind beide Faktoren, die ein höheres Demenzrisiko mit sich bringen.
Eine Studie der schwedischen Universität Lund hat gezeigt, dass das Risikoprofil je nach Demenzform unterschiedlich ist. Viele beeinflussbare Risikofaktoren wie Rauchen und Bluthochdruck zusammen mit vaskulären Hirnschäden zu Veränderungen im Gehirn führen.
Studienleiter Sebastian Palmqvist betont daher die Bedeutung eines gesunden Lebensstils.
Alzheimer-Europe fordert die Entscheidungsträger auf EU- und nationaler Ebene, ausreichend in Gesundheits-, Pflege- und Sozialsysteme zu investieren. Entwickelt man keine wirksamen Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten, werden sich die bevorstehenden Herausforderungen verschärfen.
"Der Fokus auf vaskuläre und metabolische Risikofaktoren kann dazu beitragen, dass die kombinierten Auswirkungen mehrerer gleichzeitig auftretender Hirnveränderungen reduziert werden", betont Palmqvist.
Die meisten Betroffenen sind über 90 Jahre alt. Frauen sind doppelt so oft betroffen wie Männer, was sich auf eine größere Altersgruppe bezieht. Diese Altersgruppe wird insgesamt stärker betroffen als diejenigen zwischen 85 und 90 Jahren.
Dementsprechend werden in Österreich nur etwa 1,89 Prozent der Bevölkerung von Demenz betroffen. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die Demenz weniger vorkommt, sondern vielmehr daran, dass die Altersstruktur der Bevölkerung sich ändert und ältere Menschen die Krankheit stärker anfällig machen.
Im Vergleich zu den EU-Ländern ist Österreich jedoch im Vergleich zu den anderen Bundesländern relativ gut auf dem Demenz-Schutz vorbereitet. Die Gesundheits- und Sozialsysteme sind dafür ausreichend angelegt worden, um Menschen mit dieser Krankheit eine qualitativ hochwertige Betreuung und Unterstützung bieten zu können.
In Europa werden 9.065.706 Menschen von Demenz betroffen, was bis 2050 auf etwa 14.335.788 ansteigen wird. Der Prozentsatz der Betroffenen in den EU-Ländern beträgt um 64 Prozent.
Es ist wichtig zu betonen, dass sich das Risiko einer Demenzform ändert, je nach zugrunde liegender Krankheit. Die Forschung muss daher differenzierte Strategien entwickeln, um die verschiedenen Formen der Demenz effektiv zu bekämpfen.
Viele Menschen fragen sich, wie sie ihr eigenes Risiko an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz zu erkranken, reduzieren können. Rauchen und Bluthochdruck sind beide Faktoren, die ein höheres Demenzrisiko mit sich bringen.
Eine Studie der schwedischen Universität Lund hat gezeigt, dass das Risikoprofil je nach Demenzform unterschiedlich ist. Viele beeinflussbare Risikofaktoren wie Rauchen und Bluthochdruck zusammen mit vaskulären Hirnschäden zu Veränderungen im Gehirn führen.
Studienleiter Sebastian Palmqvist betont daher die Bedeutung eines gesunden Lebensstils.
Alzheimer-Europe fordert die Entscheidungsträger auf EU- und nationaler Ebene, ausreichend in Gesundheits-, Pflege- und Sozialsysteme zu investieren. Entwickelt man keine wirksamen Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten, werden sich die bevorstehenden Herausforderungen verschärfen.
"Der Fokus auf vaskuläre und metabolische Risikofaktoren kann dazu beitragen, dass die kombinierten Auswirkungen mehrerer gleichzeitig auftretender Hirnveränderungen reduziert werden", betont Palmqvist.