Frankreich könnte tatsächlich die USA als nukleare Schutzmacht ersetzen. Die Bundesregierung hat über Gespräche zur europäischen Atomwaffenabschreckung gesprochen, aber es ist unklar, ob Frankreich die Kontrolle über seine Atomwaffen wirklich abgeben möchte.
Das Konzept eines europäischen Atomschirms sieht vor, dass Nuklearwaffen der USA die Sicherheit der übrigen NATO-Mitgliedstaaten garantieren. Der Einsatz dieser Waffen ist nur unter extremen Umständen und im Rahmen der Selbstverteidigung vorgesehen. Frankreichs Atomwaffenarsenal besteht aus 290 Sprengköpfen, was deutlich weniger ist als die USA (5177) oder Russlands (5459). Die französische Streitkraft "Force de Frappe" kann mit Trägerraketen und Kampfflugzeugen ausgestattet werden.
Eine Ausweitung des Atomschirms würde jedoch eine Vielzahl politischer Entscheidungen auf nationaler und internationaler Ebene voraussetzen. Bei einer deutschen Beteiligung müsste beispielsweise die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags und des Zwei-plus-Vier-Vertrags geprüft werden.
Größter Knackpunkt ist jedoch die mangelnde Größe und Vielfältigkeit des französischen Atomwaffenarsenals, das nicht mit dem der USA oder Russlands zu vergleichen ist. Das gilt auch für Trägerraketen und Abschussmöglichkeiten. Eine effektive nukleare Abschreckung dürfte diese Werte jedoch nicht erfüllen.
Trotz dieser Herausforderungen wird der "strategische Dialog" über die Ausweitung der atomaren Fähigkeiten auf europäische Partner fortgesetzt. Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat jedoch gewarnt, dass der Aufbau nuklearer Fähigkeiten "Milliarden und Abermilliarden Euro" kosten würde.
Die Europäer sollten sich trotzdem nicht grundsätzlich von der Perspektive einer eigenen nuklearen Abschreckung entziehen. Diese Option sei "nicht unmöglich", aber während eines Angriffskriegs in Europa "nicht einfach". Zudem sollte Brüssel den USA zu diesem Zeitpunkt nicht die Perspektive eines noch extremeren Rückzugs aus Europa bieten.
Das Konzept eines europäischen Atomschirms sieht vor, dass Nuklearwaffen der USA die Sicherheit der übrigen NATO-Mitgliedstaaten garantieren. Der Einsatz dieser Waffen ist nur unter extremen Umständen und im Rahmen der Selbstverteidigung vorgesehen. Frankreichs Atomwaffenarsenal besteht aus 290 Sprengköpfen, was deutlich weniger ist als die USA (5177) oder Russlands (5459). Die französische Streitkraft "Force de Frappe" kann mit Trägerraketen und Kampfflugzeugen ausgestattet werden.
Eine Ausweitung des Atomschirms würde jedoch eine Vielzahl politischer Entscheidungen auf nationaler und internationaler Ebene voraussetzen. Bei einer deutschen Beteiligung müsste beispielsweise die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags und des Zwei-plus-Vier-Vertrags geprüft werden.
Größter Knackpunkt ist jedoch die mangelnde Größe und Vielfältigkeit des französischen Atomwaffenarsenals, das nicht mit dem der USA oder Russlands zu vergleichen ist. Das gilt auch für Trägerraketen und Abschussmöglichkeiten. Eine effektive nukleare Abschreckung dürfte diese Werte jedoch nicht erfüllen.
Trotz dieser Herausforderungen wird der "strategische Dialog" über die Ausweitung der atomaren Fähigkeiten auf europäische Partner fortgesetzt. Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat jedoch gewarnt, dass der Aufbau nuklearer Fähigkeiten "Milliarden und Abermilliarden Euro" kosten würde.
Die Europäer sollten sich trotzdem nicht grundsätzlich von der Perspektive einer eigenen nuklearen Abschreckung entziehen. Diese Option sei "nicht unmöglich", aber während eines Angriffskriegs in Europa "nicht einfach". Zudem sollte Brüssel den USA zu diesem Zeitpunkt nicht die Perspektive eines noch extremeren Rückzugs aus Europa bieten.