SchnackSusi
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US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview bei dem Weltwirtschaftsforum in Davos seine Kritik an der NATO-Einsatz in Afghanistan ausgesprochen. Er behauptete, dass die NATO-Soldaten "nie gebraucht" und "nie wirklich um irgendetwas gefragt wurden". Der US-Präsident zog damit in Frage, dass die NATO-Alliierten nur Truppen zur Unterstützung der USA nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001 nach Afghanistan geschickt hätten.
Diese Aussagen haben große Empörung in Großbritannien ausgelöst. Der britische Premierminister Keir Starmer wies Trumps Behauptungen als "beleidigend" und "entsetzlich" zurück. Er erinnerte an die vielen Opfer, die im Einsatz der britischen Soldaten im Afghanistan-Einsatz gefallen sind. "Es sei nicht überraschend, dass sie den Angehörigen der Getöteten und Verletzten und tatsächlich im ganzen Land so viel Schmerz bereiten haben", sagte Starmer.
Auch Prinz Harry äußerte sich zu den Behauptungen des US-Präsidenten. Der Afghanistan-Veteran und jüngere Sohn von König Charles III. forderte Respekt für die Opfer der amerikanischen NATO-Verbündeten. Er verwies auch auf seine eigenen Einsätze als Soldat: "Ich habe dort gedient, ich habe Freunde fürs Leben gemacht. Und ich habe Freunde verloren." Tausende Leben seien für immer verändert worden, Eltern hätten ihre Kinder begraben müssen und Kinder ihre Eltern verloren.
Großbritannien schickte im Laufe der Jahre mehr als 150.000 Soldaten nach Afghanistan - das zweitgrößte Kontingent nach den USA. 457 britische Militärangehörige kamen bei dem Einsatz ums Leben. Auch mehrere britische Veteranen und Angehörige gefallener Soldaten reagierten entsetzt auf die Äußerungen des US-Präsidenten.
Die Kritik an Trumps Aussagen ist auch in Polen und Deutschland laut geworden. In Polen stießen Trumps Worte auf ähnlichen Widerspruch, da polnische Soldaten bei Einsätzen in Afghanistan und im Irak ihr Leben gelassen hatten. Die NATO-Beistandsklausel sei ein wichtiger Teil der internationalen Sicherheit, betonte Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz.
Der Einsatz in Afghanistan war bisher der einzige Fall, in dem die sogenannte NATO-Beistandsklausel ausgelöst wurde. Auch Deutschland beteiligte sich, 59 Bundeswehrsoldaten kamen ums Leben.
Diese Aussagen haben große Empörung in Großbritannien ausgelöst. Der britische Premierminister Keir Starmer wies Trumps Behauptungen als "beleidigend" und "entsetzlich" zurück. Er erinnerte an die vielen Opfer, die im Einsatz der britischen Soldaten im Afghanistan-Einsatz gefallen sind. "Es sei nicht überraschend, dass sie den Angehörigen der Getöteten und Verletzten und tatsächlich im ganzen Land so viel Schmerz bereiten haben", sagte Starmer.
Auch Prinz Harry äußerte sich zu den Behauptungen des US-Präsidenten. Der Afghanistan-Veteran und jüngere Sohn von König Charles III. forderte Respekt für die Opfer der amerikanischen NATO-Verbündeten. Er verwies auch auf seine eigenen Einsätze als Soldat: "Ich habe dort gedient, ich habe Freunde fürs Leben gemacht. Und ich habe Freunde verloren." Tausende Leben seien für immer verändert worden, Eltern hätten ihre Kinder begraben müssen und Kinder ihre Eltern verloren.
Großbritannien schickte im Laufe der Jahre mehr als 150.000 Soldaten nach Afghanistan - das zweitgrößte Kontingent nach den USA. 457 britische Militärangehörige kamen bei dem Einsatz ums Leben. Auch mehrere britische Veteranen und Angehörige gefallener Soldaten reagierten entsetzt auf die Äußerungen des US-Präsidenten.
Die Kritik an Trumps Aussagen ist auch in Polen und Deutschland laut geworden. In Polen stießen Trumps Worte auf ähnlichen Widerspruch, da polnische Soldaten bei Einsätzen in Afghanistan und im Irak ihr Leben gelassen hatten. Die NATO-Beistandsklausel sei ein wichtiger Teil der internationalen Sicherheit, betonte Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz.
Der Einsatz in Afghanistan war bisher der einzige Fall, in dem die sogenannte NATO-Beistandsklausel ausgelöst wurde. Auch Deutschland beteiligte sich, 59 Bundeswehrsoldaten kamen ums Leben.