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Rita Süssmuth, eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik Deutschland, ist tot. Die 88-Jährige starb am Sonntag, nachdem sie im Juni dieses Jahres ihre Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht hatte.
Mit 34 Jahren wurde Rita Süssmuth Professorin der Erziehungswissenschaften und war in den 1970er Jahren Lehrstuhlinhaberin an der Universität Dortmund. Sie war auch in verschiedenen Gremien des Familienministeriums tätig. 1981 trat sie in die CDU ein, wurde unter Helmut Kohl Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und im Jahr darauf auch Deutschlands erste Bundesfrauenministerin.
Von 1988 bis 1998 war Süssmuth Bundestagspräsidentin und damit auch die erste Parlamentspräsidentin im wiedervereinigten Deutschland. Sie setzte sich für die Verhüllung des Reichstagsgebäudes durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude ein.
Auch nach ihrer politischen Karriere übernahm Süssmuth weiterhin zahlreiche öffentliche Ämter. 2003 wurde sie in die neu gegründete Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts berufen und seit 2005 war sie Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete Süssmuth als eine großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte sie eine große Politikerin und einen Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen.
Mit 34 Jahren wurde Rita Süssmuth Professorin der Erziehungswissenschaften und war in den 1970er Jahren Lehrstuhlinhaberin an der Universität Dortmund. Sie war auch in verschiedenen Gremien des Familienministeriums tätig. 1981 trat sie in die CDU ein, wurde unter Helmut Kohl Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und im Jahr darauf auch Deutschlands erste Bundesfrauenministerin.
Von 1988 bis 1998 war Süssmuth Bundestagspräsidentin und damit auch die erste Parlamentspräsidentin im wiedervereinigten Deutschland. Sie setzte sich für die Verhüllung des Reichstagsgebäudes durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude ein.
Auch nach ihrer politischen Karriere übernahm Süssmuth weiterhin zahlreiche öffentliche Ämter. 2003 wurde sie in die neu gegründete Beratende Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts berufen und seit 2005 war sie Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete Süssmuth als eine großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte sie eine große Politikerin und einen Leitstern für unser demokratisches Gemeinwesen.