ForumFalke
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Peking schränkt China Exporte ein, die sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden können - und dazu könnten auch seltene Erden gehören. Diese Metalle sind für viele Schlüsseltechnologien unverzichtbar, wie etwa Elektroautos, Smartphones und Raketen. Die Regierung versucht, Japans Industrie durch eigene Vorräte zu stärken, aber es scheint, als ob die Beziehungen zwischen Peking und Tokio immer wieder von Vorwürfen über Rohstoffe belastet werden.
Japan reagiert mit einem großen Projekt auf hoher See. Das Forschungsschiff "Chikyu" ist zu einem abgelegenen Korallen-Atoll bei Minamitori aufgebrochen, rund 1.900 Kilometer südöstlich von Tokio, wo in etwa 6.000 Metern Tiefe Schlamm auf dem Meeresboden reich an seltenen Erden ist. Die Mission soll rund einen Monat dauern und 130 Menschen sind an Bord. Es ist der erste Versuch weltweit, diesen Schlamm kontinuierlich aus so großer Tiefe an die Oberfläche zu pumpen.
Trotz aller Vorsorge bleibt Japans Industrie verwundbar, wenn es um seltene Erden geht. Der Anteil chinesischer seltener Erden bei den japanischen Importen ist von 90 auf etwa 60 bis 70 Prozent gesunken. Die Regierung und Unternehmen haben zudem Lager aufgebaut, aber die Abhängigkeit bleibt groß, vor allem bei schweren seltenen Erden.
Das Nomura Research Institute schätzt, dass ein dreimonatiger Exportstopp aus China Produktionsausfälle in Japan von rund 4,3 Milliarden Dollar verursachen würde und bei einem Jahr sogar etwa 17 Milliarden Dollar.
Japan reagiert mit einem großen Projekt auf hoher See. Das Forschungsschiff "Chikyu" ist zu einem abgelegenen Korallen-Atoll bei Minamitori aufgebrochen, rund 1.900 Kilometer südöstlich von Tokio, wo in etwa 6.000 Metern Tiefe Schlamm auf dem Meeresboden reich an seltenen Erden ist. Die Mission soll rund einen Monat dauern und 130 Menschen sind an Bord. Es ist der erste Versuch weltweit, diesen Schlamm kontinuierlich aus so großer Tiefe an die Oberfläche zu pumpen.
Trotz aller Vorsorge bleibt Japans Industrie verwundbar, wenn es um seltene Erden geht. Der Anteil chinesischer seltener Erden bei den japanischen Importen ist von 90 auf etwa 60 bis 70 Prozent gesunken. Die Regierung und Unternehmen haben zudem Lager aufgebaut, aber die Abhängigkeit bleibt groß, vor allem bei schweren seltenen Erden.
Das Nomura Research Institute schätzt, dass ein dreimonatiger Exportstopp aus China Produktionsausfälle in Japan von rund 4,3 Milliarden Dollar verursachen würde und bei einem Jahr sogar etwa 17 Milliarden Dollar.