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3i-Infrastructure kritisiert DNS:Net als "enttäuschenden Ausreißer"
Die britische 3i Infrastructure, Mehrheitsinvestor bei dem Glasfaserbetreiber DNS:Net, hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie den Wert des Unternehmens komplett abschreiben will. Dies sei aufgrund der fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes von DNS:Net und die verschlechterte Kreditnachfrage im Bereich des Glasfaserbaus in Deutschland.
"Der sich verschlechternde Finanzierungsplatz im Bereich des Glasfaserausbaus in Deutschland und dessen Auswirkungen auf unsere Investition in DNS:Net stellen einen enttäuschenden Ausreißer dar", sagte Bernardo Sottomayor, Managing Partner und Leiter Europäische Infrastruktur bei 3i Investments. Das Unternehmen hatte im Jahr 2021 die Mehrheit von 60 Prozent für den Preis von 182 Millionen Euro übernommen.
Kritik an DNS:Net
DNS:Net hatte angekündigt, in vier Regionen rund um Berlin Einfamilienhaushalte mit bis zu 8,5 GBit/s auszustatten. Doch die Kreditnachfrage im Bereich des Glasfaserbaus in Deutschland habe sich deutlich verschlechtert, so dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, weitere Projekte zu starten.
Ralph Steffens, Co-CEO von DNS:Net, hatte im Jahr 2023 angesprochen, dass das Unternehmen mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert sei, was zu erheblichen Verzögerungen beim Netzausbau im Großraum Berlin führt. Auch die Grüne Glasfaser (UGG) und Deutsche Glasfaser haben Schwierigkeiten.
Einbruch bei Telekom-Konkurrenten
Unsere Grüne Glasfaser (UGG), ein Joint Venture der Telefónica Group und des Allianz Versicherungskonzerns, hat erklärt, keine neuen Ausbauprojekte mehr zu starten. Unternehmenssprecher Jens Lauser sagte, dass der Fokus 2026 darauf liegen werde, die aktuell eigenwirtschaftlich finanzierten rund 450 deutschen Gemeinden online zu bekommen.
Deutsche Glasfaser kündigte Mitte Oktober 2025 an, den Ausbau in den kommenden Jahren langsamer voranzutreiben. Bis zu 250 Arbeitsplätze sollen deutschlandweit abgebaut werden.
Die britische 3i Infrastructure, Mehrheitsinvestor bei dem Glasfaserbetreiber DNS:Net, hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie den Wert des Unternehmens komplett abschreiben will. Dies sei aufgrund der fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes von DNS:Net und die verschlechterte Kreditnachfrage im Bereich des Glasfaserbaus in Deutschland.
"Der sich verschlechternde Finanzierungsplatz im Bereich des Glasfaserausbaus in Deutschland und dessen Auswirkungen auf unsere Investition in DNS:Net stellen einen enttäuschenden Ausreißer dar", sagte Bernardo Sottomayor, Managing Partner und Leiter Europäische Infrastruktur bei 3i Investments. Das Unternehmen hatte im Jahr 2021 die Mehrheit von 60 Prozent für den Preis von 182 Millionen Euro übernommen.
Kritik an DNS:Net
DNS:Net hatte angekündigt, in vier Regionen rund um Berlin Einfamilienhaushalte mit bis zu 8,5 GBit/s auszustatten. Doch die Kreditnachfrage im Bereich des Glasfaserbaus in Deutschland habe sich deutlich verschlechtert, so dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, weitere Projekte zu starten.
Ralph Steffens, Co-CEO von DNS:Net, hatte im Jahr 2023 angesprochen, dass das Unternehmen mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert sei, was zu erheblichen Verzögerungen beim Netzausbau im Großraum Berlin führt. Auch die Grüne Glasfaser (UGG) und Deutsche Glasfaser haben Schwierigkeiten.
Einbruch bei Telekom-Konkurrenten
Unsere Grüne Glasfaser (UGG), ein Joint Venture der Telefónica Group und des Allianz Versicherungskonzerns, hat erklärt, keine neuen Ausbauprojekte mehr zu starten. Unternehmenssprecher Jens Lauser sagte, dass der Fokus 2026 darauf liegen werde, die aktuell eigenwirtschaftlich finanzierten rund 450 deutschen Gemeinden online zu bekommen.
Deutsche Glasfaser kündigte Mitte Oktober 2025 an, den Ausbau in den kommenden Jahren langsamer voranzutreiben. Bis zu 250 Arbeitsplätze sollen deutschlandweit abgebaut werden.