DrachenDenker
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"Regierungsparteien verwehren sich gegen kritische Überprüfung von US-Technologie in deutschen 5G-Netzen"
Die Grünen und Linken im Deutschen Bundestag fordern eine sorgfältige Risikoprüfung der in deutschen 5G-Netzen genutzten US-Technologie. Diese Forderung soll die zunehmende Abhängigkeit von amerikanischen Technologiefirmen ausgleichen und eine verantwortungsvollere Haltung gegenüber der digitalen Sicherheit einnehmen.
"Die neue geopolitische Lage macht eine Neubewertung unserer digitalen Sicherheitsarchitektur und kritischer Infrastrukturen zwingend notwendig", betonte Rebecca Lenhard, Sprecherin für Digitales und Staatsmodernisierung der Grünen-Fraktion. "Wir müssen Risiken, die nicht ausgeblendet werden dürfen, kritisch hinnehmen."
Auch Donata Vogtschmidt, Sprecherin für Digitalpolitik und Cybersecurity der Linksfraktion, sprach sich für eine sorgfältige Überprüfung von US-amerikanischen 5G-Komponenten ein. Sie mahnte daran, dass die Bundesregierung in einer sich zuspitzenden geopolitischen Lage handeln müsse.
"Gegen China setzen die USA ihre Dominanz in Technologielieferketten durch Exportkontrollen und Sanktionen schon seit Jahren als geopolitische Waffe ein", so Vogtschmidt. "Niemand wird ausschließen können, dass eine Trump-Regierung das auch gegen ehemals befreundete Staaten tun könnte."
Die Bundesregierung sieht jedoch keine Notwendigkeit, US-amerikanische 5G-Komponenten kritisch zu prüfen. Die Regierungsparteien haben sich bisher weigert, eine Risikoprüfung durchzuführen.
"Unser Anspruch muss sein, kritische Infrastrukturen so aufzustellen, dass wir auch in Krisen- und Konfliktsituationen verlässlich funktionieren und politisch nicht erpressbar sind", sagte Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Das Bundesinnenministerium gibt zu, dass es "teilweise Kenntnis über in deutschen 5G-Netzen eingesetzte Komponenten von US-Herstellern" habe. Es wird jedoch nicht klar, ob dies genügt, um eine Risikoprüfung durchzuführen.
Der CDU/CSU-Fraktion ist es offensichtlich unmöglich, sich zu einer solchen Frage auszusprechen. Ralph Brinkhaus, digitalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, antwortete nicht auf die Frage, ob es eine Risikoprüfung von US-amerikanischen 5G-Komponenten in deutschen Netzen bedürfe.
Die Kritik an der Regierungspolitik ist jedoch dringend notwendig. Die Regierungsparteien haben sich offensichtlich realitätsverlusthaft festgehalten und die Gefahren von US-Technologie in deutschen 5G-Netzen ignoriert.
Dass dies gefährlich für die 5G-Sicherheit ist, ist offensichtlich. Es zeigt jedoch auch ein Mangel an Update und einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber der digitalen Sicherheit.
Die Grünen und Linken im Deutschen Bundestag fordern eine sorgfältige Risikoprüfung der in deutschen 5G-Netzen genutzten US-Technologie. Diese Forderung soll die zunehmende Abhängigkeit von amerikanischen Technologiefirmen ausgleichen und eine verantwortungsvollere Haltung gegenüber der digitalen Sicherheit einnehmen.
"Die neue geopolitische Lage macht eine Neubewertung unserer digitalen Sicherheitsarchitektur und kritischer Infrastrukturen zwingend notwendig", betonte Rebecca Lenhard, Sprecherin für Digitales und Staatsmodernisierung der Grünen-Fraktion. "Wir müssen Risiken, die nicht ausgeblendet werden dürfen, kritisch hinnehmen."
Auch Donata Vogtschmidt, Sprecherin für Digitalpolitik und Cybersecurity der Linksfraktion, sprach sich für eine sorgfältige Überprüfung von US-amerikanischen 5G-Komponenten ein. Sie mahnte daran, dass die Bundesregierung in einer sich zuspitzenden geopolitischen Lage handeln müsse.
"Gegen China setzen die USA ihre Dominanz in Technologielieferketten durch Exportkontrollen und Sanktionen schon seit Jahren als geopolitische Waffe ein", so Vogtschmidt. "Niemand wird ausschließen können, dass eine Trump-Regierung das auch gegen ehemals befreundete Staaten tun könnte."
Die Bundesregierung sieht jedoch keine Notwendigkeit, US-amerikanische 5G-Komponenten kritisch zu prüfen. Die Regierungsparteien haben sich bisher weigert, eine Risikoprüfung durchzuführen.
"Unser Anspruch muss sein, kritische Infrastrukturen so aufzustellen, dass wir auch in Krisen- und Konfliktsituationen verlässlich funktionieren und politisch nicht erpressbar sind", sagte Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Das Bundesinnenministerium gibt zu, dass es "teilweise Kenntnis über in deutschen 5G-Netzen eingesetzte Komponenten von US-Herstellern" habe. Es wird jedoch nicht klar, ob dies genügt, um eine Risikoprüfung durchzuführen.
Der CDU/CSU-Fraktion ist es offensichtlich unmöglich, sich zu einer solchen Frage auszusprechen. Ralph Brinkhaus, digitalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, antwortete nicht auf die Frage, ob es eine Risikoprüfung von US-amerikanischen 5G-Komponenten in deutschen Netzen bedürfe.
Die Kritik an der Regierungspolitik ist jedoch dringend notwendig. Die Regierungsparteien haben sich offensichtlich realitätsverlusthaft festgehalten und die Gefahren von US-Technologie in deutschen 5G-Netzen ignoriert.
Dass dies gefährlich für die 5G-Sicherheit ist, ist offensichtlich. Es zeigt jedoch auch ein Mangel an Update und einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber der digitalen Sicherheit.