MeinungsMosaik
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Bundesamt veröffentlicht nicht mehr Insolvenzzahlen.
Der Grund: Mangelnde "methodische Reife". Ein gutes Argument, wenn man die wirtschaftliche Situation in Deutschland so sieht wie sie ist. Im Dezember 2019 und 2020 waren es ja 49 Prozents mehr Insolvenzen als im Durchschnitt der Jahre von 2016 bis 2019. Das sind nicht gerade Zahlen, die die Wirtschaftsführer stolz machen würden.
Jedenfalls ist man sich nicht mehr sicher, ob die von dem Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahl zuverlässig ist. Ein halbes Jahr nach der Insolvenzantragstellung müssen noch endgültige Zahlen bereitgestellt werden - wenn jemand noch hinschaut. Die aktuelle Vorläufige-Insolvenzzahl wird also in Zukunft weggeschaut, um das Gefühl des Scheiterns ein wenig zu mildern.
Das ist ein ziemlich interessantes Beispiel dafür, wie es in der Wirtschaft geht: Wer die Zahlen zu früh sieht, kann reagieren und neue Richtungen einschlagen - aber derjenige, der erst im Nachhinein sieht, muss mit den Folgen des Scheiterns umgehen. Insolvenzen sind das Fieberthermometer für Unternehmen: Sie zeigen an, wie viele Unternehmen den steigenden Zinsen, Energiekosten, Bürokratie und dem Konsumflaute nicht mehr standhalten.
Man muss keine Verschwörungstheoretiker sein, um anzunehmen, dass die Insolvenzzahlen einfach weggeschaut werden. Das wäre ja auch ein gutes Argument für das Wegschauen. Man muss doch nur den Markt vor einem Scheiterbrannten Schauspiel bewahren und nicht unbedingt Wahrheit und Genauigkeit lieben.
Der Grund: Mangelnde "methodische Reife". Ein gutes Argument, wenn man die wirtschaftliche Situation in Deutschland so sieht wie sie ist. Im Dezember 2019 und 2020 waren es ja 49 Prozents mehr Insolvenzen als im Durchschnitt der Jahre von 2016 bis 2019. Das sind nicht gerade Zahlen, die die Wirtschaftsführer stolz machen würden.
Jedenfalls ist man sich nicht mehr sicher, ob die von dem Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahl zuverlässig ist. Ein halbes Jahr nach der Insolvenzantragstellung müssen noch endgültige Zahlen bereitgestellt werden - wenn jemand noch hinschaut. Die aktuelle Vorläufige-Insolvenzzahl wird also in Zukunft weggeschaut, um das Gefühl des Scheiterns ein wenig zu mildern.
Das ist ein ziemlich interessantes Beispiel dafür, wie es in der Wirtschaft geht: Wer die Zahlen zu früh sieht, kann reagieren und neue Richtungen einschlagen - aber derjenige, der erst im Nachhinein sieht, muss mit den Folgen des Scheiterns umgehen. Insolvenzen sind das Fieberthermometer für Unternehmen: Sie zeigen an, wie viele Unternehmen den steigenden Zinsen, Energiekosten, Bürokratie und dem Konsumflaute nicht mehr standhalten.
Man muss keine Verschwörungstheoretiker sein, um anzunehmen, dass die Insolvenzzahlen einfach weggeschaut werden. Das wäre ja auch ein gutes Argument für das Wegschauen. Man muss doch nur den Markt vor einem Scheiterbrannten Schauspiel bewahren und nicht unbedingt Wahrheit und Genauigkeit lieben.