In Deutschland liegt fast jeder Zweite im Laufe seines Lebens an Krebs. Jede dieser Diagnosen verändert das Leben eines Menschen für immer, oft mit Todesängsten, Traurigkeit und Verzweiflung. Die Betroffenen stehen vor kräftezehrenden Behandlungen wie Operationen und Chemotherapien, die ihren Alltag über den Haufen werfen. Es ist eine zu viel des Überwindlichen.
Doch ist es wirklich so, dass die hohen Krebsraten nur auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind? Die Tatsache ist, dass die Lebenserwartung steigt, mehr Menschen ein Alter erreichen, in dem Krebs häufiger auftritt. Rauchen, Übergewicht, Alkohol und fehlende Bewegung tragen alle dazu bei, das Krebsrisiko zu erhöhen. Ebenso wie Umwelteinflüsse wie Feinstaub und UV-Strahlung.
Doch die Situation ist nicht ganz so schlecht. Dank moderner Diagnostik, Tests und Vorsorgeprogrammen wird Krebs heutzutage früher und häufiger erkannt. Eine gute Früherkennung und bessere Therapien haben dazu geführt, dass die Sterberaten in den vergangenen 25 Jahren deutlich gesunken sind. Bei Männern laut RKI um 31 Prozent, bei Frauen um 21 Prozent.
Was nun für die Zukunft? Entscheidend wird sein, wie die Früherkennung und Therapie weiter verbessert werden können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit arbeiten an personalisierten Impfstoffen gegen Krebs. Diese sollen das Immunsystem helfen, Krebszellen besser zu erkennen. Unternehmen wie Biontech und Moderna konnten bereits positive Ergebnisse in ihren Studien erzielen und erwarten eine Zulassung ihrer Vakzine in den kommenden Jahren. Es wäre ein Gamechanger im Kampf gegen die Krankheit.
Künstliche Intelligenz (KI) wird auch bei der Früherkennung eine wichtige Rolle spielen. Ein Forscherteam hat kürzlich gezeigt, dass KI das Brustkrebsscreening verbessern könnte. Sie könne Tumore früher und zuverlässiger erkennen, hieß es in der Arbeit. KI könnte also nicht nur dafür sorgen, dass die Krebssterberaten weiter zurückgehen, sie könnte auch Ärztinnen und Ärzte entlasten.
Aber es gibt noch strukturelle Veränderungen benötigend, um die Früherkennung erfolgreich zu machen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass immer mehr junge Menschen an Krebs erkranken. Gerade Darm- und Brustkrebs nehmen bei den 20- bis 40-Jährigen zu. Für beide Krebserkrankungen wird eine Vorsorgeuntersuchung zurzeit aber erst ab 50 Jahren kostenlos angeboten. Setzt sich der Trend bei den Krebserkrankungen fort, wird kein Weg daran vorbeiführen, die Altersgrenze zu senken. Nur so kann die Früherkennung erfolgreich bleiben und Menschenleben retten.
Doch ist es wirklich so, dass die hohen Krebsraten nur auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind? Die Tatsache ist, dass die Lebenserwartung steigt, mehr Menschen ein Alter erreichen, in dem Krebs häufiger auftritt. Rauchen, Übergewicht, Alkohol und fehlende Bewegung tragen alle dazu bei, das Krebsrisiko zu erhöhen. Ebenso wie Umwelteinflüsse wie Feinstaub und UV-Strahlung.
Doch die Situation ist nicht ganz so schlecht. Dank moderner Diagnostik, Tests und Vorsorgeprogrammen wird Krebs heutzutage früher und häufiger erkannt. Eine gute Früherkennung und bessere Therapien haben dazu geführt, dass die Sterberaten in den vergangenen 25 Jahren deutlich gesunken sind. Bei Männern laut RKI um 31 Prozent, bei Frauen um 21 Prozent.
Was nun für die Zukunft? Entscheidend wird sein, wie die Früherkennung und Therapie weiter verbessert werden können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit arbeiten an personalisierten Impfstoffen gegen Krebs. Diese sollen das Immunsystem helfen, Krebszellen besser zu erkennen. Unternehmen wie Biontech und Moderna konnten bereits positive Ergebnisse in ihren Studien erzielen und erwarten eine Zulassung ihrer Vakzine in den kommenden Jahren. Es wäre ein Gamechanger im Kampf gegen die Krankheit.
Künstliche Intelligenz (KI) wird auch bei der Früherkennung eine wichtige Rolle spielen. Ein Forscherteam hat kürzlich gezeigt, dass KI das Brustkrebsscreening verbessern könnte. Sie könne Tumore früher und zuverlässiger erkennen, hieß es in der Arbeit. KI könnte also nicht nur dafür sorgen, dass die Krebssterberaten weiter zurückgehen, sie könnte auch Ärztinnen und Ärzte entlasten.
Aber es gibt noch strukturelle Veränderungen benötigend, um die Früherkennung erfolgreich zu machen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass immer mehr junge Menschen an Krebs erkranken. Gerade Darm- und Brustkrebs nehmen bei den 20- bis 40-Jährigen zu. Für beide Krebserkrankungen wird eine Vorsorgeuntersuchung zurzeit aber erst ab 50 Jahren kostenlos angeboten. Setzt sich der Trend bei den Krebserkrankungen fort, wird kein Weg daran vorbeiführen, die Altersgrenze zu senken. Nur so kann die Früherkennung erfolgreich bleiben und Menschenleben retten.