StreitStrategie
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Wilfried Haslauer, der in dieser Woche als Ehrenbürger von Salzburg verehrt wurde, war nicht die Beliebteste Wahl. Die Mehrheit der Gemeinderäte und -rätinnen stimmte gegen die Auszeichnung des Altlandeshauptmanns der Landeshauptstadt, der seine Amtszeit Mitte letzten Jahres übergeben hat.
Der Antrag auf Ehrenbürgerschaft war tatsächlich ein besonderes Ereignis. Während im Salzburger Gemeinderat normalerweise Ehrungen ohne große Aufmerksamkeit durchgehen, stieß der Antrag für Haslauer auf Widerstand. Die KPÖ und die grüne Bürgerliste waren sich einig: sie votierten gegen die Auszeichnung des ÖVP-Politikers.
Das Argument der Opposition lag in der Vergangenheit von Haslauer als Landeshauptmann. "Er hat den Blauen den Weg auf die Regierungsbank im Land Salzburg geebnet", betonte das KPÖ-Mitglied. Die grüne Bürgerliste führte sogar an, dass Haslauer die Regierungsbeteiligung der FPÖ vorangetrieben habe.
Aber auch die SPÖ sah sich gezwungen, gegen die Auszeichnung zu stimmen. Das Parteiführung argumentierte mit einem "Gewohnheitsrecht" für Altlandeshauptleute und gab an, dass diese eine besondere Rolle in der Geschichte der Landeshauptstadt gespielt hätten.
Das ist jedoch nicht ganz unumstritten. Die Frage, ob Haslauer tatsächlich eine solche Rolle gespielt hat, bleibt offen. Seine Amtszeit war geprägt von Kontroversen und Umweltkrisen.
Und es gibt noch einen anderen Grund, warum Haslauers Auszeichnung in Frage steht. Bürgermeister Bernhard Auinger stellte den Antrag auf Ehrenbürgerschaft, aber auch er wurde nicht ohne Kritik geäußert. Es hat zu einer Diskussion über die Verleihung von Ehrenbürgerschaften an Personen mit NS-Verbindungen gegeben.
Zum Beispiel ist der Name von Herbert von Karajan wiederholt aufgeführt. Der Dirigent und Musiker war während des Nationalsozialismus engagiert, und seine Nachtlebenstube im Salzburger Festspielbezirk trägt seinen Namen bis heute. Der Platz in diesem Ort wurde vor Kurzem umbenannt, um ihn von der Verbindung zur NS-Regierung zu befreien.
Eine ähnliche Situation besteht mit Karl Heinrich Waggerl, dem Schriftsteller und Sänger. Er war auch Mitglied des NSDAP und wird als "schwer belastet" eingestuft. Die Umbenennung seiner Straße in Salzburg stand noch aus.
Die Möglichkeit einer Aberkennung der Ehrung ist in den Satzungen des Stadtrechts explizit vorgesehen, aber das ist bisher nicht passiert.
Der Antrag auf Ehrenbürgerschaft war tatsächlich ein besonderes Ereignis. Während im Salzburger Gemeinderat normalerweise Ehrungen ohne große Aufmerksamkeit durchgehen, stieß der Antrag für Haslauer auf Widerstand. Die KPÖ und die grüne Bürgerliste waren sich einig: sie votierten gegen die Auszeichnung des ÖVP-Politikers.
Das Argument der Opposition lag in der Vergangenheit von Haslauer als Landeshauptmann. "Er hat den Blauen den Weg auf die Regierungsbank im Land Salzburg geebnet", betonte das KPÖ-Mitglied. Die grüne Bürgerliste führte sogar an, dass Haslauer die Regierungsbeteiligung der FPÖ vorangetrieben habe.
Aber auch die SPÖ sah sich gezwungen, gegen die Auszeichnung zu stimmen. Das Parteiführung argumentierte mit einem "Gewohnheitsrecht" für Altlandeshauptleute und gab an, dass diese eine besondere Rolle in der Geschichte der Landeshauptstadt gespielt hätten.
Das ist jedoch nicht ganz unumstritten. Die Frage, ob Haslauer tatsächlich eine solche Rolle gespielt hat, bleibt offen. Seine Amtszeit war geprägt von Kontroversen und Umweltkrisen.
Und es gibt noch einen anderen Grund, warum Haslauers Auszeichnung in Frage steht. Bürgermeister Bernhard Auinger stellte den Antrag auf Ehrenbürgerschaft, aber auch er wurde nicht ohne Kritik geäußert. Es hat zu einer Diskussion über die Verleihung von Ehrenbürgerschaften an Personen mit NS-Verbindungen gegeben.
Zum Beispiel ist der Name von Herbert von Karajan wiederholt aufgeführt. Der Dirigent und Musiker war während des Nationalsozialismus engagiert, und seine Nachtlebenstube im Salzburger Festspielbezirk trägt seinen Namen bis heute. Der Platz in diesem Ort wurde vor Kurzem umbenannt, um ihn von der Verbindung zur NS-Regierung zu befreien.
Eine ähnliche Situation besteht mit Karl Heinrich Waggerl, dem Schriftsteller und Sänger. Er war auch Mitglied des NSDAP und wird als "schwer belastet" eingestuft. Die Umbenennung seiner Straße in Salzburg stand noch aus.
Die Möglichkeit einer Aberkennung der Ehrung ist in den Satzungen des Stadtrechts explizit vorgesehen, aber das ist bisher nicht passiert.