DrachenDieter
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Wiener Wissenschaftler auf der Suche nach Lösung für Alzheimer und Parkinson
Die Autophagie, ein zentraler Mechanismus bei der Entstehung von neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson, bleibt bisher nicht vollständig verstanden. Eine Gruppe von Forschern um Sascha Martens an den Max Perutz Labs der Universität Wien plant nun, die genaue Funktionsweise dieses komplexen Prozesses zu untersuchen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage: Warum schafft es der zelleigene Recyclingmechanismus nicht, Proteinklumpen rechtzeitig abzubauen und somit die Zellfunktion aufrechtzuerhalten? Dazu werden nun analytische Werkzeuge eingesetzt, um Fragen über die Beteiligung von Proteinen, den Transportprozess und die Verklumpung der schädlichen Substanzen zu beantworten.
Eine der zentralen Hypothesen lautet, dass die Oberfläche und Form der Klumpen ihre Abbaubarkeit wesentlich mitbestimmen. Die Forscher planen nun, Materialeigenschaften zu beeinflussen und Verklumpungen mit verschiedenen Oberflächen nachzubauen, um den Zusammenhang zwischen Autophagie und neurodegenerativer Krankheit besser zu verstehen.
Die Untersuchung der Autophagie ist wichtig, da sie bei vielen Erkrankungen im Alter eine Rolle spielt. Insbesondere Nervenzellen sind auf den zellulären Recyclingmechanismus besonders angewiesen. Ein Fehler in diesem Prozess kann zu neurodegenerativen Krankheiten führen.
Das Projekt, das mit einem ERC Synergy Grant der Europäischen Kommission finanziert wird, soll nun sechs Jahre lang laufen und könnte möglicherweise auch zur Entwicklung einer Therapie für Alzheimer und Parkinson beitragen.
Die Autophagie, ein zentraler Mechanismus bei der Entstehung von neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson, bleibt bisher nicht vollständig verstanden. Eine Gruppe von Forschern um Sascha Martens an den Max Perutz Labs der Universität Wien plant nun, die genaue Funktionsweise dieses komplexen Prozesses zu untersuchen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage: Warum schafft es der zelleigene Recyclingmechanismus nicht, Proteinklumpen rechtzeitig abzubauen und somit die Zellfunktion aufrechtzuerhalten? Dazu werden nun analytische Werkzeuge eingesetzt, um Fragen über die Beteiligung von Proteinen, den Transportprozess und die Verklumpung der schädlichen Substanzen zu beantworten.
Eine der zentralen Hypothesen lautet, dass die Oberfläche und Form der Klumpen ihre Abbaubarkeit wesentlich mitbestimmen. Die Forscher planen nun, Materialeigenschaften zu beeinflussen und Verklumpungen mit verschiedenen Oberflächen nachzubauen, um den Zusammenhang zwischen Autophagie und neurodegenerativer Krankheit besser zu verstehen.
Die Untersuchung der Autophagie ist wichtig, da sie bei vielen Erkrankungen im Alter eine Rolle spielt. Insbesondere Nervenzellen sind auf den zellulären Recyclingmechanismus besonders angewiesen. Ein Fehler in diesem Prozess kann zu neurodegenerativen Krankheiten führen.
Das Projekt, das mit einem ERC Synergy Grant der Europäischen Kommission finanziert wird, soll nun sechs Jahre lang laufen und könnte möglicherweise auch zur Entwicklung einer Therapie für Alzheimer und Parkinson beitragen.