Österreichs Wirtschaft bremsen: Warum Menschen sparen, Unternehmen investieren kaum und wie lange bleibt das so?
Die Stimmung in der österreichischen Wirtschaft ist schlechter als die tatsächliche Entwicklung. Warum? Und wie lange bleibt es so? Die Antwort liegt in der Angst und Unsicherheit der Menschen.
Sparen wird von vielen Menschen getrieben, da sie Angst vor dem Arbeitsplatz haben. Wenn man sich um sein Einkommen sorgt, kaufte kein neues Auto oder gönnt sich einen größeren Fernseher. Dies ist der wesentlich stärkere Effekt, da viel mehr Menschen davon betroffen sind. Die Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) kommt zu dem Schluss, dass der private Konsum im Prognosezeitraum nur wenig Dynamik entfalten wird.
Unternehmen investieren auch kaum. Die Bruttoanlageinvestitionen sind ein wichtiger Gradmesser für Investitionstätigkeit, ging 2023 und 2024 zurück. 2025 gibt es ein leichtes Plus, aber die Unternehmen investieren nach wie vor vergleichsweise wenig in langlebige Güter.
Die Angstsparen haben auch Auswirkungen auf den Konsum. Die Menschen achten nicht auf Reallöhne, sondern auf die Preise im Supermarkt. Man ist schockiert von den Preisschildern und empfindet das Angebot als zu teuer. Diese Bremse in den Köpfen der Leute werde sich jedoch lösen, sobald man sich an die neuen Preisniveaus gewöhnt.
Der Arbeitsplatz ist ein weiterer wichtiger Faktor. Eine lange Rezession wie jene der Jahre 2023 und 2024 ist schädlicher als eine tiefe, aber kurze, über die Unternehmen leichter ohne Maßnahmen durchtauchen könnten. Der tatsächlich verlorene Job ist weniger bedeutend als die Angst vor Arbeitsplatzverlust.
Dennoch gibt es nach zweijähriger Rezession 2025 eine leichte Wachstumsphase in der österreichischen Wirtschaft. Einige Parameter zeigen in den Prognosen nach oben, wie z.B. die Wifo-Konjunktur-Ampel für die Gesamtwirtschaft sprang auf "Grün". Ein deutscher Aufwärtstrend zeigt sich auch bei den dauerhaften Konsumgütern.
Doch wie lange bleibt das so? Die Antwort ist, dass es nur mit einer Auslandsbelebung und einer Verbesserung der Industrieproduktion gelingen kann. Man kann an der Auslandsnachfrage nicht viel ändern.
Die Stimmung in der österreichischen Wirtschaft ist schlechter als die tatsächliche Entwicklung. Warum? Und wie lange bleibt es so? Die Antwort liegt in der Angst und Unsicherheit der Menschen.
Sparen wird von vielen Menschen getrieben, da sie Angst vor dem Arbeitsplatz haben. Wenn man sich um sein Einkommen sorgt, kaufte kein neues Auto oder gönnt sich einen größeren Fernseher. Dies ist der wesentlich stärkere Effekt, da viel mehr Menschen davon betroffen sind. Die Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) kommt zu dem Schluss, dass der private Konsum im Prognosezeitraum nur wenig Dynamik entfalten wird.
Unternehmen investieren auch kaum. Die Bruttoanlageinvestitionen sind ein wichtiger Gradmesser für Investitionstätigkeit, ging 2023 und 2024 zurück. 2025 gibt es ein leichtes Plus, aber die Unternehmen investieren nach wie vor vergleichsweise wenig in langlebige Güter.
Die Angstsparen haben auch Auswirkungen auf den Konsum. Die Menschen achten nicht auf Reallöhne, sondern auf die Preise im Supermarkt. Man ist schockiert von den Preisschildern und empfindet das Angebot als zu teuer. Diese Bremse in den Köpfen der Leute werde sich jedoch lösen, sobald man sich an die neuen Preisniveaus gewöhnt.
Der Arbeitsplatz ist ein weiterer wichtiger Faktor. Eine lange Rezession wie jene der Jahre 2023 und 2024 ist schädlicher als eine tiefe, aber kurze, über die Unternehmen leichter ohne Maßnahmen durchtauchen könnten. Der tatsächlich verlorene Job ist weniger bedeutend als die Angst vor Arbeitsplatzverlust.
Dennoch gibt es nach zweijähriger Rezession 2025 eine leichte Wachstumsphase in der österreichischen Wirtschaft. Einige Parameter zeigen in den Prognosen nach oben, wie z.B. die Wifo-Konjunktur-Ampel für die Gesamtwirtschaft sprang auf "Grün". Ein deutscher Aufwärtstrend zeigt sich auch bei den dauerhaften Konsumgütern.
Doch wie lange bleibt das so? Die Antwort ist, dass es nur mit einer Auslandsbelebung und einer Verbesserung der Industrieproduktion gelingen kann. Man kann an der Auslandsnachfrage nicht viel ändern.