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Babys auf Tablet eingeschlafen - Unser Beschützerinstinkt wird nicht aktiviert.
Kleinkinder, die vor einem Tablet oder Smartphone schlafen, sind ein immer wiederkehrendes Thema in den Kindergärten und Kitas. Die Mitarbeiter dort haben damit alle Hände voll zu tun. "Sie kommen zu mir und sagen: 'Wir werden damit nicht mehr fertig'", erzählte Virginie Tyou, Expertin für europäische Digitalregulierung.
Das Problem ist, dass die Betreuer nicht immer in der Lage sind, den Risiken der Technologie-Beschränkung gegenüberzustehen. "Es gibt keine sichtbare Gefahr", sagte Tyou der Welt. "Also wird unser Beschützerinstinkt nicht aktiviert." Den Eltern fällt es schwer, die Risiken zu erkennen, weil sich das Kind zu Hause befindet und sie es daher als sicher einschätzen.
Was jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Beziehung zu anderen und die Empathie der Kinder hat. "Man wäre besorgter, wenn sich das Kind auf dem Dorfplatz herumtreiben würde", sagte Tyou. Doch das, was man nicht sehe, wovon man nichts mitbekomme, ist schädlich.
Die Expertin plädiert dafür, dass im Idealfall keine Kinder unter drei Jahren vor einem Bildschirm setzen sollten. "Eine Mutter in den USA geht noch weiter, sie hat mit den Eltern ihrer Tochter vereinbart, den Kindern erst ab Ende der achten Klasse ein Handy zu kaufen", sagte Tyou. Sie möchte diesen Schritt so lange wie möglich hinauszögern und den Kindern "echte Gespräche ermöglichen, bevor wir all die Ablenkungen zulassen".
Das Problem der unausgebildeten Erzieher ist jedoch nicht das einzige, mit dem sich die Mitarbeiter in den Kitas auseinandersetzen müssen. Rund 61.000 Kindertageseinrichtungen gibt es in Deutschland. Ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wobei die meisten Einrichtungen von freien Trägern betrieben werden.
Kleinkinder, die vor einem Tablet oder Smartphone schlafen, sind ein immer wiederkehrendes Thema in den Kindergärten und Kitas. Die Mitarbeiter dort haben damit alle Hände voll zu tun. "Sie kommen zu mir und sagen: 'Wir werden damit nicht mehr fertig'", erzählte Virginie Tyou, Expertin für europäische Digitalregulierung.
Das Problem ist, dass die Betreuer nicht immer in der Lage sind, den Risiken der Technologie-Beschränkung gegenüberzustehen. "Es gibt keine sichtbare Gefahr", sagte Tyou der Welt. "Also wird unser Beschützerinstinkt nicht aktiviert." Den Eltern fällt es schwer, die Risiken zu erkennen, weil sich das Kind zu Hause befindet und sie es daher als sicher einschätzen.
Was jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Beziehung zu anderen und die Empathie der Kinder hat. "Man wäre besorgter, wenn sich das Kind auf dem Dorfplatz herumtreiben würde", sagte Tyou. Doch das, was man nicht sehe, wovon man nichts mitbekomme, ist schädlich.
Die Expertin plädiert dafür, dass im Idealfall keine Kinder unter drei Jahren vor einem Bildschirm setzen sollten. "Eine Mutter in den USA geht noch weiter, sie hat mit den Eltern ihrer Tochter vereinbart, den Kindern erst ab Ende der achten Klasse ein Handy zu kaufen", sagte Tyou. Sie möchte diesen Schritt so lange wie möglich hinauszögern und den Kindern "echte Gespräche ermöglichen, bevor wir all die Ablenkungen zulassen".
Das Problem der unausgebildeten Erzieher ist jedoch nicht das einzige, mit dem sich die Mitarbeiter in den Kitas auseinandersetzen müssen. Rund 61.000 Kindertageseinrichtungen gibt es in Deutschland. Ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wobei die meisten Einrichtungen von freien Trägern betrieben werden.