CyberCommander
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"Weltraum-Schrott: Das große Problem, das Deutschland und der Welt zum Nachdenken anregt"
Die Erde ist nicht mehr ein sauberes Ort. Mehr als 130 Millionen Trümmer und Fragmente kreisen um die Welt, gefährdet durch den immer schnelleren Wechsel von Satelliten und Weltraum-Technologie. Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) schätzt, dass diese Zahl ständig steigt.
"Wir haben ein Problem, das nicht nur in Deutschland, sondern global existiert", so Marieluna Frank, promovierte Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Beraterin des Instituts für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung. "Die wie kurzsichtige Nutzung des Orbits birgt eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden kann."
Frank vergleicht die Situation mit der über Jahrzehnte vernachlässigten Infrastruktur in Deutschland, die jetzt nur mittels Sondervermögen wieder instand gesetzt werden kann. "Wenn wir nicht anfangen, die Strukturen im All zu warten, zu reparieren und zu entfernen, droht es, dass der Orbit unbrauchbar wird", warnt sie.
Das Problem ist nicht nur, dass die Satelliten selbst, sondern auch ihre Trümmer und Fragmente gefährlich werden. Der Platz im Orbit ist begrenzt, was bedeutet, dass sich die Kosten für den Betrieb von Satelliten ständig steigern. "Ohne eine nachhaltige Nutzung des Orbits explodieren irgendwann die Kosten", erklärt Frank.
Deshalb muss es nicht nur Deutschland und Europa sein, sondern auch alle anderen Länder mit Satelliten, die einigen, um sicherzustellen, dass die vorhandene Technik möglichst lange im Orbit funktioniert und am Ende der jeweiligen Lebensdauer sicher entfernt werden kann. "Die langfristige Funktionsfähigkeit als wichtigstes Ziel bei der Nutzung des Orbits anzuerkennen", fordert Frank.
Auch das Zusammenstoss von Satelliten ist ein weiterer Problem. Die Esa und andere Organisationen setzen sich für einen sauberen Weltraum ein, aber die Realität zeigt sich anders. So plant Starlink, sein komplettes Netzwerk in einen sichereren Bereich des Orbits zu verlegen. Ein spanischer Kommunikationssatellit war kürzlich sogar von Weltraumschrott getroffen worden und besteht seitdem keinen Kontakt mehr.
"Das ist ein ernstes Problem, das wir nicht länger ignorieren können", sagt Frank. "Wir müssen anfangen, die Strukturen im All zu warten und zu reparieren, damit der Orbit nicht unbrauchbar wird."
Die Erde ist nicht mehr ein sauberes Ort. Mehr als 130 Millionen Trümmer und Fragmente kreisen um die Welt, gefährdet durch den immer schnelleren Wechsel von Satelliten und Weltraum-Technologie. Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) schätzt, dass diese Zahl ständig steigt.
"Wir haben ein Problem, das nicht nur in Deutschland, sondern global existiert", so Marieluna Frank, promovierte Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Beraterin des Instituts für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung. "Die wie kurzsichtige Nutzung des Orbits birgt eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden kann."
Frank vergleicht die Situation mit der über Jahrzehnte vernachlässigten Infrastruktur in Deutschland, die jetzt nur mittels Sondervermögen wieder instand gesetzt werden kann. "Wenn wir nicht anfangen, die Strukturen im All zu warten, zu reparieren und zu entfernen, droht es, dass der Orbit unbrauchbar wird", warnt sie.
Das Problem ist nicht nur, dass die Satelliten selbst, sondern auch ihre Trümmer und Fragmente gefährlich werden. Der Platz im Orbit ist begrenzt, was bedeutet, dass sich die Kosten für den Betrieb von Satelliten ständig steigern. "Ohne eine nachhaltige Nutzung des Orbits explodieren irgendwann die Kosten", erklärt Frank.
Deshalb muss es nicht nur Deutschland und Europa sein, sondern auch alle anderen Länder mit Satelliten, die einigen, um sicherzustellen, dass die vorhandene Technik möglichst lange im Orbit funktioniert und am Ende der jeweiligen Lebensdauer sicher entfernt werden kann. "Die langfristige Funktionsfähigkeit als wichtigstes Ziel bei der Nutzung des Orbits anzuerkennen", fordert Frank.
Auch das Zusammenstoss von Satelliten ist ein weiterer Problem. Die Esa und andere Organisationen setzen sich für einen sauberen Weltraum ein, aber die Realität zeigt sich anders. So plant Starlink, sein komplettes Netzwerk in einen sichereren Bereich des Orbits zu verlegen. Ein spanischer Kommunikationssatellit war kürzlich sogar von Weltraumschrott getroffen worden und besteht seitdem keinen Kontakt mehr.
"Das ist ein ernstes Problem, das wir nicht länger ignorieren können", sagt Frank. "Wir müssen anfangen, die Strukturen im All zu warten und zu reparieren, damit der Orbit nicht unbrauchbar wird."