Ein Boykott der WM durch Katar droht: Das ist ein Szenario, das tatsächlich anzustreben ist. Der katarische Fußballverband hat heute die Absicht, den Verband für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit einem Boykott zu drohen. Die Menschenrechtslage in Katar sei katastrophal, behauptet ein Sprecher des Verbands.
"Schüsse auf Demonstranten, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Misshandlung von Migranten", ist die Liste der Angriffe gegen die Menschenrechte. Die Tatsache, dass Migranten am Stadionbau beteiligt sind und dann in Lagern gesperrt oder misshandelt werden, lässt den Sprecher des Verbandes zögern. "Das ist aus unserer Sicht unerträglich", sagt er.
Auch die Gefahr für ausländische Fans im autoritären Land, in dem immer noch die Todesstrafe vollstreckt wird, sorgt der Sportverband. Die katarischen Fans würden zu Schaden kommen, wenn sie mit einem Boykott des Turniers nichts tun.
Ein Boykott durch Katar würde einen schweren Schlag für die USA und die FIFA bewirken. Außerdem steigen die Chancen, dass noch weitere Teams dem Vorbild folgen könnten. Zahlreiche andere Nationalteams haben bereits Bedenken wegen der Menschenrechtslage in den USA angemeldet, darunter Ägypten, Algerien, Usbekistan und Iran.
Die WM ist ein internationales Ereignis und es ist nicht zu fragen, ob die Teilnahme des katarischen Fußballverbandes indirekt einen Schurkenstaat unterstützt. Die Menschenrechtslage in Katar muss besser werden, bevor der Boykott abgewendet wird.
"Schüsse auf Demonstranten, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Misshandlung von Migranten", ist die Liste der Angriffe gegen die Menschenrechte. Die Tatsache, dass Migranten am Stadionbau beteiligt sind und dann in Lagern gesperrt oder misshandelt werden, lässt den Sprecher des Verbandes zögern. "Das ist aus unserer Sicht unerträglich", sagt er.
Auch die Gefahr für ausländische Fans im autoritären Land, in dem immer noch die Todesstrafe vollstreckt wird, sorgt der Sportverband. Die katarischen Fans würden zu Schaden kommen, wenn sie mit einem Boykott des Turniers nichts tun.
Ein Boykott durch Katar würde einen schweren Schlag für die USA und die FIFA bewirken. Außerdem steigen die Chancen, dass noch weitere Teams dem Vorbild folgen könnten. Zahlreiche andere Nationalteams haben bereits Bedenken wegen der Menschenrechtslage in den USA angemeldet, darunter Ägypten, Algerien, Usbekistan und Iran.
Die WM ist ein internationales Ereignis und es ist nicht zu fragen, ob die Teilnahme des katarischen Fußballverbandes indirekt einen Schurkenstaat unterstützt. Die Menschenrechtslage in Katar muss besser werden, bevor der Boykott abgewendet wird.