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"Hunderte Journalisten mussten gehen". Die Washington Post, eine der renommiertesten US-Zeitungen, hat mehr als ein Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen. Eine solche Entlassung war vor Kurzem noch unbekannt, sagt David Folkenflik, Medienexperte beim Radiosender NPR.
Die Entscheidung ist jedoch kein Wunder. Die Washington Post führt bereits seit Jahren eine schwierige Zeit und die finanziellen Verluste haben sich in den letzten vier Jahren kontinuierlich verschärfen lassen. 300.000 Abonnements sind gefallen, nachdem Bezos die Wahlempfehlung für Kamala Harris von der Editorial-Seite zurückgezogen hatte.
Die Washington Post ist eine der berühmtesten Zeitungen in den USA und hat zahlreiche Pulitzer-Preise gewonnen. Sie veröffentlichte die sogenannten "Pentagon-Papers", die einen Skandal über das Verteidigungsministerium von Richard Nixon aufgedeckt haben, und veröffentlichte auch die Watergate-Affäre.
Aber die Washington Post ist nicht mehr so unabhängig wie sie einmal war. Sie hat sich für eine konservativere Ausrichtung entschieden, was zu einer Zunahme der Kritik von Seiten linker Medien und Demokraten führte. Die Zahl der Abonnements sank kontinuierlich. 2013 hatte Amazon-Chef Jeff Bezos die finanziell angeschlagene Zeitung von der Meyer-Graham-Familie gekauft, um sie zu retten.
Aber es war eine falsche Rechnung. Der Investition in die Redaktion und die digitale Ausrichtung wurden mit Verlusten gerechnet. Die Zahl der Abonnements sank kontinuierlich.
"Es fühle sich so an, als habe es im vergangenen Jahr ein Begräbnis nach dem anderen gegeben", sagt Kolumnistin Sally Quinn. "Es ist einfach tragisch, was mit der Washington Post passiert".
Die Entscheidung ist jedoch kein Wunder. Die Washington Post führt bereits seit Jahren eine schwierige Zeit und die finanziellen Verluste haben sich in den letzten vier Jahren kontinuierlich verschärfen lassen. 300.000 Abonnements sind gefallen, nachdem Bezos die Wahlempfehlung für Kamala Harris von der Editorial-Seite zurückgezogen hatte.
Die Washington Post ist eine der berühmtesten Zeitungen in den USA und hat zahlreiche Pulitzer-Preise gewonnen. Sie veröffentlichte die sogenannten "Pentagon-Papers", die einen Skandal über das Verteidigungsministerium von Richard Nixon aufgedeckt haben, und veröffentlichte auch die Watergate-Affäre.
Aber die Washington Post ist nicht mehr so unabhängig wie sie einmal war. Sie hat sich für eine konservativere Ausrichtung entschieden, was zu einer Zunahme der Kritik von Seiten linker Medien und Demokraten führte. Die Zahl der Abonnements sank kontinuierlich. 2013 hatte Amazon-Chef Jeff Bezos die finanziell angeschlagene Zeitung von der Meyer-Graham-Familie gekauft, um sie zu retten.
Aber es war eine falsche Rechnung. Der Investition in die Redaktion und die digitale Ausrichtung wurden mit Verlusten gerechnet. Die Zahl der Abonnements sank kontinuierlich.
"Es fühle sich so an, als habe es im vergangenen Jahr ein Begräbnis nach dem anderen gegeben", sagt Kolumnistin Sally Quinn. "Es ist einfach tragisch, was mit der Washington Post passiert".