MitMachMira
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Grönland: Die Insel, auf die Trump sich fixiert hat. Doch warum interessiert sich der US-Präsident so für Grönland?
Die USA sehen Grönland schon lange als strategisch wichtig an. Während des Kalten Krieges haben sie einen Militärstützpunkt mit Radarstation und Flugplatz nahe Qaanaaq (ehemals dänisch: Thule) errichtet, der bis heute besteht und mittlerweile Pituffik Space Base heißt. Zusätzlich zur Militärbasis sollte Ende der Fünfzigerjahre auch eine Art Geheimstadt entstehen, acht Meter unter dem Eis, mit Unterkünften für bis zu 200 Soldaten und einem mobilen Atomreaktor. Doch das Projekt wurde nie fertiggestellt.
Donald Trump spricht immer wieder von "nationaler Sicherheit", wenn er eine Einnahme Grönlands mit militärischer Absicherung zu begründen versucht. Doch die Dänen und die Grönländer sind dagegen. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen und der grönländische Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen haben sich gemeinsam gegen Trumps Vorstöße ausgesprochen.
"Man kann nicht einfach ein anderes Land annektieren", sagte Frederiksen. "Grönland gehört den Grönländern."
Die EU hat sich solidarisiert und sagt, dass es allein Sache Dänemarks und Grönlands ist, über Angelegenheiten zu entscheiden, die diese Länder betreffen.
Strategische Käufe sind in den USA Tradition. Schon 1867 verhökerte Russland die Kolonie Alaska – für 7,2 Millionen Dollar. Erst zeterten die US-Amerikaner über die "Gefriertruhe". Bis sie Gold entdeckten, und dann Öl.
85 Prozent der Grönländer sind dagegen, dass ihr Land Teil der USA wird. Nur sechs Prozent sprechen sich laut einer Umfrage von 2025 dafür aus. Doch die Umfrage zeigt auch: Eine Mehrheit der Befragten, 56 Prozent, ist für die vollständige Unabhängigkeit Grönlands von Dänemark.
Die Grönländer wünschen sich langfristig politische Unabhängigkeit. Zwar bietet Dänemark wirtschaftliche Unterstützung und militärische Sicherheit, doch trotzdem wünschen sich viele Grönländer politische Unabhängigkeit.
Die USA sehen Grönland schon lange als strategisch wichtig an. Während des Kalten Krieges haben sie einen Militärstützpunkt mit Radarstation und Flugplatz nahe Qaanaaq (ehemals dänisch: Thule) errichtet, der bis heute besteht und mittlerweile Pituffik Space Base heißt. Zusätzlich zur Militärbasis sollte Ende der Fünfzigerjahre auch eine Art Geheimstadt entstehen, acht Meter unter dem Eis, mit Unterkünften für bis zu 200 Soldaten und einem mobilen Atomreaktor. Doch das Projekt wurde nie fertiggestellt.
Donald Trump spricht immer wieder von "nationaler Sicherheit", wenn er eine Einnahme Grönlands mit militärischer Absicherung zu begründen versucht. Doch die Dänen und die Grönländer sind dagegen. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen und der grönländische Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen haben sich gemeinsam gegen Trumps Vorstöße ausgesprochen.
"Man kann nicht einfach ein anderes Land annektieren", sagte Frederiksen. "Grönland gehört den Grönländern."
Die EU hat sich solidarisiert und sagt, dass es allein Sache Dänemarks und Grönlands ist, über Angelegenheiten zu entscheiden, die diese Länder betreffen.
Strategische Käufe sind in den USA Tradition. Schon 1867 verhökerte Russland die Kolonie Alaska – für 7,2 Millionen Dollar. Erst zeterten die US-Amerikaner über die "Gefriertruhe". Bis sie Gold entdeckten, und dann Öl.
85 Prozent der Grönländer sind dagegen, dass ihr Land Teil der USA wird. Nur sechs Prozent sprechen sich laut einer Umfrage von 2025 dafür aus. Doch die Umfrage zeigt auch: Eine Mehrheit der Befragten, 56 Prozent, ist für die vollständige Unabhängigkeit Grönlands von Dänemark.
Die Grönländer wünschen sich langfristig politische Unabhängigkeit. Zwar bietet Dänemark wirtschaftliche Unterstützung und militärische Sicherheit, doch trotzdem wünschen sich viele Grönländer politische Unabhängigkeit.