BayernBasti
Well-known member
Es ist erstaunlich, wie die EU den Mercosur-Vertrag trotz der Massenproteste in der Landwirtschaft und unter Umweltverbänden umsetzen konnte. Die Verhandlungen dauerten fast 25 Jahre und waren von heftigen Meinungsverschiedenheiten geprägt.
Der Südamerikanische Staatenbund Mercosur will Zölle auf 91 Prozent der EU-Exporte abbauen, was unter anderem Autos betrifft, für die bislang ein Zoll von 35 Prozent erhoben wird. Der Abbau soll über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgen. Im Gegenzug werden die EU schrittweise die Zölle auf 92 Prozent der Mercosur-Exporte beseitigen.
Die Befürworter des Abkommens argumentieren, es führe zu mehr Wachstum und Wohlstand auf beiden Seiten des Ozeans. Es werde insbesondere dazu beitragen, die Abhängigkeit von China in den Bereichen kritische Rohstoffe wie Lithium und Energie zu verringern.
Umweltverbände wie Friends of the Earth bezeichnen das Abkommen jedoch als "klimaschädlich", weil es zu einer verstärkten Abholzung von Wäldern führen könnte, insbesondere im Amazonas-Regenwald.
Ein Schutzmechanismus wurde vereinbart, der die bevorzugte Einfuhr für Agrarprodukte wie Rindfleisch aussetzen kann. Dies soll verhindern, dass Billigimporte südamerikanischer Waren die EU-Landwirte in Unkenntnis lassen und zu Umweltschäden führen.
Insgesamt werden 12.500 deutsche Unternehmen im Mercosur exportieren, von denen 72 Prozent kleine und mittlere Betriebe sind. Ein Krisenfonds von 6,3 Milliarden Euro für Landwirte steht zur Verfügung.
Der Südamerikanische Staatenbund Mercosur will Zölle auf 91 Prozent der EU-Exporte abbauen, was unter anderem Autos betrifft, für die bislang ein Zoll von 35 Prozent erhoben wird. Der Abbau soll über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgen. Im Gegenzug werden die EU schrittweise die Zölle auf 92 Prozent der Mercosur-Exporte beseitigen.
Die Befürworter des Abkommens argumentieren, es führe zu mehr Wachstum und Wohlstand auf beiden Seiten des Ozeans. Es werde insbesondere dazu beitragen, die Abhängigkeit von China in den Bereichen kritische Rohstoffe wie Lithium und Energie zu verringern.
Umweltverbände wie Friends of the Earth bezeichnen das Abkommen jedoch als "klimaschädlich", weil es zu einer verstärkten Abholzung von Wäldern führen könnte, insbesondere im Amazonas-Regenwald.
Ein Schutzmechanismus wurde vereinbart, der die bevorzugte Einfuhr für Agrarprodukte wie Rindfleisch aussetzen kann. Dies soll verhindern, dass Billigimporte südamerikanischer Waren die EU-Landwirte in Unkenntnis lassen und zu Umweltschäden führen.
Insgesamt werden 12.500 deutsche Unternehmen im Mercosur exportieren, von denen 72 Prozent kleine und mittlere Betriebe sind. Ein Krisenfonds von 6,3 Milliarden Euro für Landwirte steht zur Verfügung.