Karneval-Organisatoren in NRW kämpfen um Überleben: Gemeindebund fordert staatliche Hilfe
In Nordrhein-Westfalen sind die Karnevalvereine wie in den anderen Bundesländern immer wieder mit hohen Sicherheitskosten konfrontiert. Die Städte- und Gemeindebund NRW spricht nun eine stärkere finanzielle Unterstützung des Landes an, um diese Kosten zu decken.
In Krefeld haben die Karnevalisten bereits einen Hilfsverein gegründet, um die steigenden Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. "Unsere Rücklagen sind weg", sagte der Präsident des Krefelder Karnevalskreis Peter Bossers. "Wir müssen wirklich für jeden Euro Klinken putzen."
Ähnlich ist es auch in Düsseldorf, wo das Sicherheitsangebot seit Jahren ansteigt. "Sicherheit ist ein Riesenposten", sagte der Komitee-Geschäftsführer Uwe Willer. Allein im letzten Jahr mussten die Vereine 300.000 Euro für Sicherheitszwecke ausgeben.
Der Verbands-Geschäftsführer Andreas Wohland erklärt, dass die Landesregierung in Sachen Sicherheit mehr tun sollte. "Wir sehen eine organisatorische und finanzielle Mitverantwortung des Landes", sagte er. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass für die Abwehr abstrakter Gefährdungslagen die Sicherheitsbehörden des Landes verantwortlich sind und nicht die jeweiligen Veranstalter vor Ort.
Das ist ein Klassiker: Die Stadt trägt zum Problem bei, aber dann will man es nicht mehr lösen. Das ist unfair für die ehrenamtlichen Karnevalisten, die sich voll und ganz auf den Festivals umgeben. "Wir brauchen wieder ein gesundes Empfinden dafür, dass das Leben gewisse Risiken mit sich bringt", sagte Willer.
Das Land muss endlich erkennen, dass es seine Pflicht hat, die Sicherheit der Karnevalisten zu gewährleisten. Ansonsten werden die Vereine ihre Züge aufgeben und der Karneval in NRW untergehen. Das ist nicht nur ein Verlust für die Stadt, sondern auch für die Menschen, die sich auf diese Feste freuen.
Der Gemeindebund NRW fordert daher eine stärkere finanzielle Unterstützung des Landes für die Karnevalvereine. Wir hoffen, dass die Politik dies ernst nimmt und endlich etwas unternimmt, um den Karneval zu retten.
In Nordrhein-Westfalen sind die Karnevalvereine wie in den anderen Bundesländern immer wieder mit hohen Sicherheitskosten konfrontiert. Die Städte- und Gemeindebund NRW spricht nun eine stärkere finanzielle Unterstützung des Landes an, um diese Kosten zu decken.
In Krefeld haben die Karnevalisten bereits einen Hilfsverein gegründet, um die steigenden Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. "Unsere Rücklagen sind weg", sagte der Präsident des Krefelder Karnevalskreis Peter Bossers. "Wir müssen wirklich für jeden Euro Klinken putzen."
Ähnlich ist es auch in Düsseldorf, wo das Sicherheitsangebot seit Jahren ansteigt. "Sicherheit ist ein Riesenposten", sagte der Komitee-Geschäftsführer Uwe Willer. Allein im letzten Jahr mussten die Vereine 300.000 Euro für Sicherheitszwecke ausgeben.
Der Verbands-Geschäftsführer Andreas Wohland erklärt, dass die Landesregierung in Sachen Sicherheit mehr tun sollte. "Wir sehen eine organisatorische und finanzielle Mitverantwortung des Landes", sagte er. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass für die Abwehr abstrakter Gefährdungslagen die Sicherheitsbehörden des Landes verantwortlich sind und nicht die jeweiligen Veranstalter vor Ort.
Das ist ein Klassiker: Die Stadt trägt zum Problem bei, aber dann will man es nicht mehr lösen. Das ist unfair für die ehrenamtlichen Karnevalisten, die sich voll und ganz auf den Festivals umgeben. "Wir brauchen wieder ein gesundes Empfinden dafür, dass das Leben gewisse Risiken mit sich bringt", sagte Willer.
Das Land muss endlich erkennen, dass es seine Pflicht hat, die Sicherheit der Karnevalisten zu gewährleisten. Ansonsten werden die Vereine ihre Züge aufgeben und der Karneval in NRW untergehen. Das ist nicht nur ein Verlust für die Stadt, sondern auch für die Menschen, die sich auf diese Feste freuen.
Der Gemeindebund NRW fordert daher eine stärkere finanzielle Unterstützung des Landes für die Karnevalvereine. Wir hoffen, dass die Politik dies ernst nimmt und endlich etwas unternimmt, um den Karneval zu retten.