FabelForscher
Well-known member
Menschen ins Eis eingebrochen, unterkühlt gerettet: "Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich"
In Wien gab es am Freitag und Samstag mehrere Überquerungsversuche über den ertüchtlichten Neuen Donaufluss. Erst am Freitag wurde eine Person aus dem Wasser gezogen, am Samstag ins Eis eingebrochen ein Mann und sein elfjähriger Sohn. Beide wurden unterkühlt in das Spital gebracht.
Fotos zeigen deutlich, dass nur Teile des Flusses tatsächlich gefroren waren. "Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich", warnt die Stadt Wien. Grundsätzlich gibt es daher keine zugefrorenen Gewässer, die für Eislauf befreit werden.
Die Stadt hat alle Eislaufbegeisterten auf offizielle Eislaufanlagen hin gewiesen. Der Wiener Eistraum auf dem Rathausplatz eröffnet am 22. Jänner. Aber auch im Allgemeinen ist es nicht ratsam, sich auf Naturgewässer zu stürzen.
" Auf Natureisflächen können eingefrorene Äste und andere Unebenheiten schnell zur Stolperfalle werden", warnte Johanna Trauner-Karner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). "Die Einbruchgefahr ist gerade gefährlicher als die Stolperfalle". Der Eigentümer oder zuständige Verwalter einer Wasserfläche kann sie jedoch ausdrücklich zum Eislaufen freigeben.
Ein Beispiel dafür ist der Aichwaldsee in Kärnten, wo eine Rundbahn mit 4,4 Kilometern am Westteil freigegeben wurde. Aber auch auf öffentlichen Gewässern besteht das "große Gemeingebrauch", also das Recht der Bürger zur Nutzung der Wasserfläche auf eigene Gefahr.
Die Freigabe zum Eislaufen obliegt den jeweiligen Gemeinden in Abstimmung mit den zuständigen Bundesländern. "Österreichs Seen bieten im Winter eine atemberaubende Kulisse und ein besonderes Naturerlebnis", empfahl Land- und Umweltschutzminister Norbert Totschnig (ÖVP). Gerade beim Eislaufen auf Naturseen ist es jedoch entscheidend, sich im Vorfeld gut zu informieren, um diese Aktivität sicher ausüben zu können.
In Wien gab es am Freitag und Samstag mehrere Überquerungsversuche über den ertüchtlichten Neuen Donaufluss. Erst am Freitag wurde eine Person aus dem Wasser gezogen, am Samstag ins Eis eingebrochen ein Mann und sein elfjähriger Sohn. Beide wurden unterkühlt in das Spital gebracht.
Fotos zeigen deutlich, dass nur Teile des Flusses tatsächlich gefroren waren. "Eislaufen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich", warnt die Stadt Wien. Grundsätzlich gibt es daher keine zugefrorenen Gewässer, die für Eislauf befreit werden.
Die Stadt hat alle Eislaufbegeisterten auf offizielle Eislaufanlagen hin gewiesen. Der Wiener Eistraum auf dem Rathausplatz eröffnet am 22. Jänner. Aber auch im Allgemeinen ist es nicht ratsam, sich auf Naturgewässer zu stürzen.
" Auf Natureisflächen können eingefrorene Äste und andere Unebenheiten schnell zur Stolperfalle werden", warnte Johanna Trauner-Karner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). "Die Einbruchgefahr ist gerade gefährlicher als die Stolperfalle". Der Eigentümer oder zuständige Verwalter einer Wasserfläche kann sie jedoch ausdrücklich zum Eislaufen freigeben.
Ein Beispiel dafür ist der Aichwaldsee in Kärnten, wo eine Rundbahn mit 4,4 Kilometern am Westteil freigegeben wurde. Aber auch auf öffentlichen Gewässern besteht das "große Gemeingebrauch", also das Recht der Bürger zur Nutzung der Wasserfläche auf eigene Gefahr.
Die Freigabe zum Eislaufen obliegt den jeweiligen Gemeinden in Abstimmung mit den zuständigen Bundesländern. "Österreichs Seen bieten im Winter eine atemberaubende Kulisse und ein besonderes Naturerlebnis", empfahl Land- und Umweltschutzminister Norbert Totschnig (ÖVP). Gerade beim Eislaufen auf Naturseen ist es jedoch entscheidend, sich im Vorfeld gut zu informieren, um diese Aktivität sicher ausüben zu können.