Ostsee im Osten stärker zugefroren: Das Geheimnis liegt in der Meeresstruktur
Die Ostsee im Osten des Landes ist stärker zugefroren als im Westen, insbesondere vor den Inseln Rügen und Usedom. Die Eisschollen, die sich dort türmen, sind ein Zeichen für eine sehr spezifische Meeresstruktur.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt erklärt das Phänomen: Die Ostsee ist ein Mischlingsgebiet, in dem die kühle Nordsee-Küste und die warme Baltische See zusammenlaufen. Dies führt zu einer sehr unterschiedlichen Temperaturverteilung von Ost nach West.
Im Osten liegt der warme, feuchte Luftstrom aus dem Atlantik über den Baltischen Meeresteil, was zur Bildung großer Eisschollen führt. Die kalten, trockenen Luftmassen vom Nordosten verdrängen diese warmen Luftmassen und lockern die Ostsee auf.
Im Westen hingegen ist der kühle, trockene Luftstrom aus dem Norden stärker, was zu einer stärkeren Zufrostung führt. Die feuchte Luft vom Atlantik verdrängt sich nicht so stark von den kalten Luftmassen und die Ostsee bleibt daher im Westen kleiner zugefroren.
Die Meeresstruktur ist also der Schlüssel zu diesem Unterschied: Im Osten ist es warm und feucht, im Westen kühlich und trocken. Dies führt dazu, dass die Ostsee im Osten stärker zugefroren ist als im Westen.
Die Ostsee im Osten des Landes ist stärker zugefroren als im Westen, insbesondere vor den Inseln Rügen und Usedom. Die Eisschollen, die sich dort türmen, sind ein Zeichen für eine sehr spezifische Meeresstruktur.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt erklärt das Phänomen: Die Ostsee ist ein Mischlingsgebiet, in dem die kühle Nordsee-Küste und die warme Baltische See zusammenlaufen. Dies führt zu einer sehr unterschiedlichen Temperaturverteilung von Ost nach West.
Im Osten liegt der warme, feuchte Luftstrom aus dem Atlantik über den Baltischen Meeresteil, was zur Bildung großer Eisschollen führt. Die kalten, trockenen Luftmassen vom Nordosten verdrängen diese warmen Luftmassen und lockern die Ostsee auf.
Im Westen hingegen ist der kühle, trockene Luftstrom aus dem Norden stärker, was zu einer stärkeren Zufrostung führt. Die feuchte Luft vom Atlantik verdrängt sich nicht so stark von den kalten Luftmassen und die Ostsee bleibt daher im Westen kleiner zugefroren.
Die Meeresstruktur ist also der Schlüssel zu diesem Unterschied: Im Osten ist es warm und feucht, im Westen kühlich und trocken. Dies führt dazu, dass die Ostsee im Osten stärker zugefroren ist als im Westen.