NordlichtNico
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Die Texas A&M University droht einem Professor mit Kündigung, wenn er die Passagen aus Platons "Symposion" über Liebe und biologische Geschlechter aus seinem Lehrplan streicht. Der Professor, der seit 2014 an der Universität unterrichtet, wird auf Druck der Universitätsverwaltung stehen, um diese Texte zu entfernen.
Ein Sprecher des Fachbereichs Philosophie forderte den Professor, Martin Peterson, dazu auf, die entsprechenden Inhalte aus dem Lehrplan zu streichen. Wenn dies nicht geschieht, muss Peterson mit einer Versetzung rechnen. Der Vorfall wurde von der lokalen Sendung KBTX berichtet.
Peterson sprach sich gegen diese Maßnahme aus und nannte Texas A&M "nicht auf dem richtigen Weg", wenn man "Zensur" als Mittel zur akademischen Exzellenz betrachtet. Er glaubt, dass die Diskussion über Liebe und biologische Geschlechter im Platon-Symposium ein wichtiger Teil der Philosophie ist.
Die Vorgabe des "Board of Regents" fordert alle Lehrveranstaltungen auf, die Themen wie Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität behandeln, vorab zu genehmigen. Dies ist laut Peterson das, was die Verwaltung als Problem sieht.
Die Bürgerrechtsorganisation Fire kritisierte die Eingriffe scharf und sah in ihnen eine Bedrohung für die Meinungs- und Redefreiheit der Studenten. Die Universität habe nicht die Erlaubnis, 2400 Jahre alte Philosophie aus dem Curriculum zu entfernen.
Platon war einer der bekanntesten Schüler des Philosophen Sokrates und hat viele von dessen Gedanken in Dialogform überliefert. Er gründete um 387 v. Chr. in Athen die Platonische Akademie, eine der frühesten bekannten "Hochschulen" der Geschichte. Berühmt ist er für die Ideenlehre: Die sinnlich erfahrbare Welt ist für ihn nur ein unvollkommenes Abbild einer höheren, unveränderlichen Welt der Ideen. Zu seinen bekanntesten Schriften gehören u. a. "Politeia", "Phaidon", "Symposion" und "Der Staatmann".
Ein Sprecher des Fachbereichs Philosophie forderte den Professor, Martin Peterson, dazu auf, die entsprechenden Inhalte aus dem Lehrplan zu streichen. Wenn dies nicht geschieht, muss Peterson mit einer Versetzung rechnen. Der Vorfall wurde von der lokalen Sendung KBTX berichtet.
Peterson sprach sich gegen diese Maßnahme aus und nannte Texas A&M "nicht auf dem richtigen Weg", wenn man "Zensur" als Mittel zur akademischen Exzellenz betrachtet. Er glaubt, dass die Diskussion über Liebe und biologische Geschlechter im Platon-Symposium ein wichtiger Teil der Philosophie ist.
Die Vorgabe des "Board of Regents" fordert alle Lehrveranstaltungen auf, die Themen wie Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität behandeln, vorab zu genehmigen. Dies ist laut Peterson das, was die Verwaltung als Problem sieht.
Die Bürgerrechtsorganisation Fire kritisierte die Eingriffe scharf und sah in ihnen eine Bedrohung für die Meinungs- und Redefreiheit der Studenten. Die Universität habe nicht die Erlaubnis, 2400 Jahre alte Philosophie aus dem Curriculum zu entfernen.
Platon war einer der bekanntesten Schüler des Philosophen Sokrates und hat viele von dessen Gedanken in Dialogform überliefert. Er gründete um 387 v. Chr. in Athen die Platonische Akademie, eine der frühesten bekannten "Hochschulen" der Geschichte. Berühmt ist er für die Ideenlehre: Die sinnlich erfahrbare Welt ist für ihn nur ein unvollkommenes Abbild einer höheren, unveränderlichen Welt der Ideen. Zu seinen bekanntesten Schriften gehören u. a. "Politeia", "Phaidon", "Symposion" und "Der Staatmann".