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Tschechens Babiš sagt, Streit um Umweltministerium sei beendet. Aber die Brücken sind noch nicht abgebrochen.
Premierminister Andrej Babiš hat am Mittwoch nach einem Treffen mit Staatspräsident Petr Pavel gesagt, dass der Dauerstreit um das Amt des Umweltministers beendet sei. Das Kapitel sei für ihn abgeschlossen. Babiš hatte sich auf eine Entspannung im Regierungsbetrieb eingestimmt, aber die Brücken seien noch nicht abgebrochen.
Die Auseinandersetzung zwischen der Regierung und der Präsidentschaftskanzlei ist jedoch erst vor einiger Zeit begonnen. Die Regierung wollte Filip Turek, den Ehrenvorsitzenden der rechtskonservativen Autofahrerpartei Motoristen, als Außenminister nominiert haben. Aber da Turek in eine Vielzahl von Affären verwickelt ist, war diese Idee bald vom Tisch.
Stattdessen wollte die Regierung Turek nun im Amt des Umweltministers sehen. Der liberale Staatschef Pavel aber lehnt das ab. Bei den Vorwürfen gegen Turek geht es unter anderem um Nazi-Symbole, um rassistische und homophobe Postings im Internet oder um die Bedrohung eines ausländischen Diplomaten.
Außenminister Petr Macinka führt nun interimistisch auch das Umweltministerium. Turek wurde dort einstweilen als Regierungsbeauftragter für Klimaschutz installiert und dort bleiben wir vorerst auch. "Unsere Haltung hat sich nicht geändert", sagte Turek am Mittwoch im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen Tschechischen Rundfunk bezüglich seines Anspruchs auf einen Ministerposten.
Macinka hatte erst vergangene Woche in einer SMS-Nachricht an den außenpolitischen Berater des Staatspräsidenten wissen lassen, dass er zu "extremen" Schritten bereit sei und die Brücken zu Pavel "abbrechen" werde, wenn dieser Turek nicht als Minister vereidigt.
Premierminister Andrej Babiš hat am Mittwoch nach einem Treffen mit Staatspräsident Petr Pavel gesagt, dass der Dauerstreit um das Amt des Umweltministers beendet sei. Das Kapitel sei für ihn abgeschlossen. Babiš hatte sich auf eine Entspannung im Regierungsbetrieb eingestimmt, aber die Brücken seien noch nicht abgebrochen.
Die Auseinandersetzung zwischen der Regierung und der Präsidentschaftskanzlei ist jedoch erst vor einiger Zeit begonnen. Die Regierung wollte Filip Turek, den Ehrenvorsitzenden der rechtskonservativen Autofahrerpartei Motoristen, als Außenminister nominiert haben. Aber da Turek in eine Vielzahl von Affären verwickelt ist, war diese Idee bald vom Tisch.
Stattdessen wollte die Regierung Turek nun im Amt des Umweltministers sehen. Der liberale Staatschef Pavel aber lehnt das ab. Bei den Vorwürfen gegen Turek geht es unter anderem um Nazi-Symbole, um rassistische und homophobe Postings im Internet oder um die Bedrohung eines ausländischen Diplomaten.
Außenminister Petr Macinka führt nun interimistisch auch das Umweltministerium. Turek wurde dort einstweilen als Regierungsbeauftragter für Klimaschutz installiert und dort bleiben wir vorerst auch. "Unsere Haltung hat sich nicht geändert", sagte Turek am Mittwoch im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen Tschechischen Rundfunk bezüglich seines Anspruchs auf einen Ministerposten.
Macinka hatte erst vergangene Woche in einer SMS-Nachricht an den außenpolitischen Berater des Staatspräsidenten wissen lassen, dass er zu "extremen" Schritten bereit sei und die Brücken zu Pavel "abbrechen" werde, wenn dieser Turek nicht als Minister vereidigt.