Der Präsident Trump hat eine neue Bedingung gestellt, um die Finanzierung des milliardenschweren Hudson-River-Tunnelsprojekts in New York und New Jersey zu sichern: Ein Flughafen und ein Bahnhof müssen seinen Namen tragen. Der US-Präsident soll angeboten haben, die eingefrorene Finanzierung für das Projekt freizugeben, wenn im Gegenzug der New Yorker Bahnhof Penn Station und der Flughafen Washington Dulles nach ihm benannt werden.
Dem demokratischen Senator Chuck Schumer wurde Trumps Angebot unterbreitet. Der Präsident habe signalisiert, er sei "bereit, die Blockade aufzuheben", unter der Bedingung, dass Schumer dem Namenswunsch zustimme. Der Senator habe das Angebot jedoch umgehend zurückgewiesen und erklärt, dass er gar nicht die Macht habe, solche Umbenennungen durchzusetzen.
Das Gateway-Projekt ist ein Schlüsselprojekt für den Bahnverkehr zwischen New York und New Jersey. Rund 16 Milliarden Dollar sind dafür veranschlagt. Die Finanzierung war unter Präsident Joe Biden bereits mit etwa 15 Milliarden Dollar Bundesmitteln unterlegt worden.
Trump legte im Oktober den Geldhahn auf Bundesebene auf Eis. Am Freitag entscheidet ein Gericht über einen Eilantrag von New York und New Jersey, die die Freigabe der Mittel erzwingen wollen. Sonst droht der Baustopp und rund 1.000 Bauarbeiter könnten kurzfristig ihren Job verlieren.
Die demokratische Senatorin Kirsten Gillibrand nannte Trumps Vorstoß "lächerlich". "Diese Namensrechte sind nicht verhandelbar und die Würde der New Yorker auch nicht", erklärte sie laut. Der Präsident stelle "seinen eigenen Narzissmus über gut bezahlte Gewerkschaftsjobs und die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Gateway-Tunnels".
Trump sucht systematisch Orte und Projekte, die seinen Namen tragen. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat er eine ganze Reihe von Programmen und Einrichtungen nach sich benennen lassen. Dazu gehören etwa eine Trump Gold Card für wohlhabende Einwanderer, das Medikamentenportal TrumpRx und eine geplante Trump-Klasse von Kriegsschiffen.
Sein Name wurde zudem im Dezember am Gebäude des United States Institute of Peace in Washington angebracht, nachdem seine Regierung die Organisation übernommen und faktisch stillgelegt hatte. Auch das renommierte Kennedy Center trägt inzwischen zusätzlich seinen Namen.
New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul reagierte mit Spott auf Trumps Angebot. Sie veröffentlichte eine Montage, die den berühmten Trump Tower in Manhattan zeigt - mit neuem Schriftzug "Hochul Tower". Eine klare Botschaft: Wenn hier irgendetwas umbenannt wird, dann sicher nicht zu Trumps Gunsten.
Währenddessen versuchen Schumer und andere Demokraten, die Finanzierung des Tunnels auf juristischem Weg zu retten. New York und New Jersey werfen der Trump-Regierung vor, die Mittel aus politischen Gründen zurückzuhalten. Für die Menschen in der Region geht es um mehr als nur einen Namen: Es geht um Arbeitsplätze, Pendleralltag und die Zukunft einer der wichtigsten Verkehrsachsen der USA.
Dem demokratischen Senator Chuck Schumer wurde Trumps Angebot unterbreitet. Der Präsident habe signalisiert, er sei "bereit, die Blockade aufzuheben", unter der Bedingung, dass Schumer dem Namenswunsch zustimme. Der Senator habe das Angebot jedoch umgehend zurückgewiesen und erklärt, dass er gar nicht die Macht habe, solche Umbenennungen durchzusetzen.
Das Gateway-Projekt ist ein Schlüsselprojekt für den Bahnverkehr zwischen New York und New Jersey. Rund 16 Milliarden Dollar sind dafür veranschlagt. Die Finanzierung war unter Präsident Joe Biden bereits mit etwa 15 Milliarden Dollar Bundesmitteln unterlegt worden.
Trump legte im Oktober den Geldhahn auf Bundesebene auf Eis. Am Freitag entscheidet ein Gericht über einen Eilantrag von New York und New Jersey, die die Freigabe der Mittel erzwingen wollen. Sonst droht der Baustopp und rund 1.000 Bauarbeiter könnten kurzfristig ihren Job verlieren.
Die demokratische Senatorin Kirsten Gillibrand nannte Trumps Vorstoß "lächerlich". "Diese Namensrechte sind nicht verhandelbar und die Würde der New Yorker auch nicht", erklärte sie laut. Der Präsident stelle "seinen eigenen Narzissmus über gut bezahlte Gewerkschaftsjobs und die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Gateway-Tunnels".
Trump sucht systematisch Orte und Projekte, die seinen Namen tragen. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat er eine ganze Reihe von Programmen und Einrichtungen nach sich benennen lassen. Dazu gehören etwa eine Trump Gold Card für wohlhabende Einwanderer, das Medikamentenportal TrumpRx und eine geplante Trump-Klasse von Kriegsschiffen.
Sein Name wurde zudem im Dezember am Gebäude des United States Institute of Peace in Washington angebracht, nachdem seine Regierung die Organisation übernommen und faktisch stillgelegt hatte. Auch das renommierte Kennedy Center trägt inzwischen zusätzlich seinen Namen.
New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul reagierte mit Spott auf Trumps Angebot. Sie veröffentlichte eine Montage, die den berühmten Trump Tower in Manhattan zeigt - mit neuem Schriftzug "Hochul Tower". Eine klare Botschaft: Wenn hier irgendetwas umbenannt wird, dann sicher nicht zu Trumps Gunsten.
Währenddessen versuchen Schumer und andere Demokraten, die Finanzierung des Tunnels auf juristischem Weg zu retten. New York und New Jersey werfen der Trump-Regierung vor, die Mittel aus politischen Gründen zurückzuhalten. Für die Menschen in der Region geht es um mehr als nur einen Namen: Es geht um Arbeitsplätze, Pendleralltag und die Zukunft einer der wichtigsten Verkehrsachsen der USA.