Wissenschaftler haben eine neue Form des Wassers entdeckt, die als "Superionisches Wasser" bezeichnet wird. Diese Phase ist durch ein Kristallgitter aus Sauerstoffatomen und frei beweglichen Protonen gekennzeichnet. Das Forschungsteam aus Rostock, Paris und Dresden vermutet, dass diese Form des Wassers die ungewöhnlichen Magnetfelder von Neptun und Uranus erklären könnte.
Das Superionische Wasser leitet Strom sehr gut und ist nur unter extremen Bedingungen wie einer Temperatur von 2.500 Kelvin (2.200 °C) und einem Druck von mehr als 150 Gigapascal (GPa) vorhanden. Der Forschungsteam gelang es, dieses Zustand für wenige Billionstel Sekunden aufzunehmen, indem sie mit ultraschnellen Röntgenbeugungen Laserpulse aussendeten.
Die neue Form des Wassers ist jedoch nicht perfekt und zeigt Fehler in der Struktur. Das Gitter aus Sauerstoffatomen ist kubisch flächenzentriert und kombiniert mit hexagonalen Stapelungen, aber es fehlt noch an einer dichteren Struktur, die denkbar wäre.
Die Entdeckung des Superionischen Wassers könnte die Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären, die hoch komplex strukturiert sind und vier Pole aufweisen. Diese Phase könnte auch die häufigste Form von Wasser im Sonnensystem sein, wenn sie auf der Erde nicht existiert.
Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht und zeigt, dass das Forschungsteam neue Wege mit ultraschnellen Techniken gefunden hat, um die Eigenschaften von Materien zu untersuchen.
Das Superionische Wasser leitet Strom sehr gut und ist nur unter extremen Bedingungen wie einer Temperatur von 2.500 Kelvin (2.200 °C) und einem Druck von mehr als 150 Gigapascal (GPa) vorhanden. Der Forschungsteam gelang es, dieses Zustand für wenige Billionstel Sekunden aufzunehmen, indem sie mit ultraschnellen Röntgenbeugungen Laserpulse aussendeten.
Die neue Form des Wassers ist jedoch nicht perfekt und zeigt Fehler in der Struktur. Das Gitter aus Sauerstoffatomen ist kubisch flächenzentriert und kombiniert mit hexagonalen Stapelungen, aber es fehlt noch an einer dichteren Struktur, die denkbar wäre.
Die Entdeckung des Superionischen Wassers könnte die Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären, die hoch komplex strukturiert sind und vier Pole aufweisen. Diese Phase könnte auch die häufigste Form von Wasser im Sonnensystem sein, wenn sie auf der Erde nicht existiert.
Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht und zeigt, dass das Forschungsteam neue Wege mit ultraschnellen Techniken gefunden hat, um die Eigenschaften von Materien zu untersuchen.