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"Bringen die heimkehrenden Zugvögel in Mecklenburg-Vorpommern die Geflügelpest wieder?
Nach dem Abflauen der Vogelgrippe in Deutschland könnte das Infektionsgeschehen in der Region Mecklenburg-Vorpommern bereits bald wieder zunehmen. Der Frühjahrszug der Zugvögel, der mitte Februar bis Ende März beginnt, brachte die Vögel zurück in ihre Winterquartiere. Einige Experten warnen nun vor dem Potenzial für einen erneuten Ausbruch der Geflügelpest.
Timm Harder vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald sagte, dass man "man sehen wird, ob sich das Geschehen dann noch mal intensiviert." Die massive Aktivität des Erregers im Herbst und Winter könnte bei den Vögeln zu einer gewissen Immunität geführt haben. Das würde die Aufhebung der Wiederbesetzungssperren in Geflügelbetrieben und die Zunahme von Ausbrüchen begünstigen.
In Deutschland sind bereits seit Oktober mehr als 200 Ausbrüche der Vogelgrippe (Geflügelpest) in Haltungen dokumentiert. Das FLI verzeichnete insgesamt über 2500 positiv getestete Wildvögel, von denen aber nur eine kleine Zahl gefangen worden ist. Die Dunkelziffer, die sich hinter den Zahlen verbirgt, sei wesentlich höher.
In Niedersachsen wurden allein drei Millionen Tiere getötet, weil sie mit der Vogelgrippe infiziert waren. Deutschlandweit seien diese Zahlen sehr hoch und bereits in vorigen Seuchenzügen erreicht worden.
Das Risiko einer Viruszirkulation bei Rindern bleibt nach Angaben des FLI trotz eines neuen Falls für hiesige Wiederkäuer weiterhin sehr gering."
Nach dem Abflauen der Vogelgrippe in Deutschland könnte das Infektionsgeschehen in der Region Mecklenburg-Vorpommern bereits bald wieder zunehmen. Der Frühjahrszug der Zugvögel, der mitte Februar bis Ende März beginnt, brachte die Vögel zurück in ihre Winterquartiere. Einige Experten warnen nun vor dem Potenzial für einen erneuten Ausbruch der Geflügelpest.
Timm Harder vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald sagte, dass man "man sehen wird, ob sich das Geschehen dann noch mal intensiviert." Die massive Aktivität des Erregers im Herbst und Winter könnte bei den Vögeln zu einer gewissen Immunität geführt haben. Das würde die Aufhebung der Wiederbesetzungssperren in Geflügelbetrieben und die Zunahme von Ausbrüchen begünstigen.
In Deutschland sind bereits seit Oktober mehr als 200 Ausbrüche der Vogelgrippe (Geflügelpest) in Haltungen dokumentiert. Das FLI verzeichnete insgesamt über 2500 positiv getestete Wildvögel, von denen aber nur eine kleine Zahl gefangen worden ist. Die Dunkelziffer, die sich hinter den Zahlen verbirgt, sei wesentlich höher.
In Niedersachsen wurden allein drei Millionen Tiere getötet, weil sie mit der Vogelgrippe infiziert waren. Deutschlandweit seien diese Zahlen sehr hoch und bereits in vorigen Seuchenzügen erreicht worden.
Das Risiko einer Viruszirkulation bei Rindern bleibt nach Angaben des FLI trotz eines neuen Falls für hiesige Wiederkäuer weiterhin sehr gering."