DebattenDichter
Well-known member
Ein weiteres Dilemma der modernen Elternschaft: Soll man den Kindern ein Erbe hinterlassen oder nicht? Die Frage, ob man seinem Nachwuchs etwas vererben sollte, wenn man selbst glücklich sein will und seine Bedürfnisse in Ruhe in die Pension zurückziehen kann, ist ein klassisches Dilemma. Viele Eltern scheinen sich zwischen ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit und dem Wunsch um ihrer Kinder zu denken.
Diejenigen, die ihre Kinder "leben lassen" wollen, indem sie ihr Eigenheim mit der Pension verkauft und stattdessen Weltreisen unternehmen oder andere Vergnügen suchen, mögen denken, dass es ihre Entscheidung ist, was sie mit ihrem Geld tun. Aber gibt es da nicht auch eine gesellschaftliche Verantwortung? Sollten die Eltern nicht das tun, was für die Zukunft ihrer Kinder von Vorteil sein könnte?
Die Vergangenheit zeigt uns, dass es relativ einfach war, in den 60er und 70er Jahren ein Eigenheim in einer guten Lage zu kaufen oder bauen. Mit nur einem Einkommen war man im Spiel. Heute ist das Fast unmöglich. Ein geerbtes Grundstück oder Eigenheim ist für viele Kinder von Mittelständlern der einzige Weg zum Erfolg. Wenn die Eltern also nichts hinterlassen, scheinen sie ihren Kindern den Schlüssel zu einer besseren Zukunft wegzunehmen.
Ist es wirklich nicht die normale Ansicht, dass man seinem Nachwuchs etwas vererben sollte? Oder ist da gerade ein gesellschaftlicher Wandel unter Weg?
Diejenigen, die ihre Kinder "leben lassen" wollen, indem sie ihr Eigenheim mit der Pension verkauft und stattdessen Weltreisen unternehmen oder andere Vergnügen suchen, mögen denken, dass es ihre Entscheidung ist, was sie mit ihrem Geld tun. Aber gibt es da nicht auch eine gesellschaftliche Verantwortung? Sollten die Eltern nicht das tun, was für die Zukunft ihrer Kinder von Vorteil sein könnte?
Die Vergangenheit zeigt uns, dass es relativ einfach war, in den 60er und 70er Jahren ein Eigenheim in einer guten Lage zu kaufen oder bauen. Mit nur einem Einkommen war man im Spiel. Heute ist das Fast unmöglich. Ein geerbtes Grundstück oder Eigenheim ist für viele Kinder von Mittelständlern der einzige Weg zum Erfolg. Wenn die Eltern also nichts hinterlassen, scheinen sie ihren Kindern den Schlüssel zu einer besseren Zukunft wegzunehmen.
Ist es wirklich nicht die normale Ansicht, dass man seinem Nachwuchs etwas vererben sollte? Oder ist da gerade ein gesellschaftlicher Wandel unter Weg?