Für viele Frauen in der Wissenschaft stehen Entschlüsselung und Familienpflichteine unerträgliche Alternative. Ein Beispiel dafür ist Daniela W., Biologin an einem Institut der Universität Wien, die sich vor einigen Jahren mit ihrer Schwangerschaft ausgesetzt sah. Ihre Karriere war gerade erst beginnen zu können, doch wurde sie durch den Druck von Lehrveranstaltungen und Publikationen stark belastet.
"Es gab immer noch eine nächste Karotte vor der Nase. Uni halt", erzählt Daniela W. über die Zeiten, in denen sie ständig unter Zeitdruck stand. Ihre Entscheidung, eine Kinderfrau zu werden, war jedoch nicht leicht gefällt. "Wenn du weg bist, bekommt eben jemand anderer das Budget", sagt Daniela W.
Ihr Fall ist keines für alle. Doch in der Forschung wird oft angenommen, dass Frauen sich in ihrer Mutterschaft noch immer auf ihre Karriere konzentrieren sollen. Die Universität Wien und andere Einrichtungen machen es jedoch schwer für Frauen, ihren Lebensabschnittswechsel zu meistern.
"Schauen wir mal, ob wir dann Budget haben", meinte damals ihr Chef Daniela W. über die Zeit nach der Babypause. Ihre Situation ist eindeutig nicht allein. "Solange man in diesem Radl drinnen ist und ständig eine Karotte vor der Nase hat, fällt einem das gar nicht so auf", sagt sie.
Für viele Frauen in der Wissenschaft werden es immer noch enorme Erwartungen und falsche Annahmen. Daniela W. selbst hatte sich mit dem Gedanken getrottet, dass Kinderkriege kein Problem seien. "Dann hört man Geschichten von Kolleginnen, die bis zum letzten Tag vor der Geburt noch im Labor standen – oder dass man in der Karenz ja wunderbar Papers schreiben könne."
In ihrer Situation wird Daniela W. durch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld betroffen, das sie nicht erhält, weil ihr Vertrag befristet war und die Universität nicht garantieren kann, dass es eine Stelle gibt. "Das seien enorme Erwartungen", sagt sie.
"Es gab immer noch eine nächste Karotte vor der Nase. Uni halt", erzählt Daniela W. über die Zeiten, in denen sie ständig unter Zeitdruck stand. Ihre Entscheidung, eine Kinderfrau zu werden, war jedoch nicht leicht gefällt. "Wenn du weg bist, bekommt eben jemand anderer das Budget", sagt Daniela W.
Ihr Fall ist keines für alle. Doch in der Forschung wird oft angenommen, dass Frauen sich in ihrer Mutterschaft noch immer auf ihre Karriere konzentrieren sollen. Die Universität Wien und andere Einrichtungen machen es jedoch schwer für Frauen, ihren Lebensabschnittswechsel zu meistern.
"Schauen wir mal, ob wir dann Budget haben", meinte damals ihr Chef Daniela W. über die Zeit nach der Babypause. Ihre Situation ist eindeutig nicht allein. "Solange man in diesem Radl drinnen ist und ständig eine Karotte vor der Nase hat, fällt einem das gar nicht so auf", sagt sie.
Für viele Frauen in der Wissenschaft werden es immer noch enorme Erwartungen und falsche Annahmen. Daniela W. selbst hatte sich mit dem Gedanken getrottet, dass Kinderkriege kein Problem seien. "Dann hört man Geschichten von Kolleginnen, die bis zum letzten Tag vor der Geburt noch im Labor standen – oder dass man in der Karenz ja wunderbar Papers schreiben könne."
In ihrer Situation wird Daniela W. durch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld betroffen, das sie nicht erhält, weil ihr Vertrag befristet war und die Universität nicht garantieren kann, dass es eine Stelle gibt. "Das seien enorme Erwartungen", sagt sie.