Entwicklung der Migrationshintergrund-Kinderschulen in Österreich
Ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler hat laut neuesten Analysen einer Bildungsstandarderhebung eine andere Erstsprache als Deutsch. In den letzten Jahren ist die Zahl dieser Kinder deutlich gestiegen, aber das Niveau an Österreichs Schulen bleibt trotzdem "als gering zu beurteilen". Die Studienautoren sehen jedoch Möglichkeiten für Verbesserungen: mehr Personal in 400 Brennpunktschulen mit hohem Migrationshintergrund könnte die Durchmischung verbessern.
Der Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache ist in den letzten Jahren um etwa 0,6 Prozentpunkte pro Jahr zugenommen. Das ist zwar signifikant, aber laut der Studie "als gering zu beurteilen". Der Zuwachs ist vor allem in städtischen Schulen zu sehen, wo die Segregation des Wohnraums ein großes Problem darstellt.
Die Unterschiede zwischen den Schulen haben sich seit 2010 weiter zugenommen. In einigen Städten hat der Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache sogar gesunken, in anderen gibt es eine deutliche Abnahme. Die Studie zeigt jedoch auch, dass die Segregation des Wohnraums ein Hauptfaktor für soziale und ethnische Unterschiede zwischen den Schulen ist.
Die Regierung plant nun "kompensatorische Maßnahmen" wie mehr Geld für Schulen mit großen Herausforderungen. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte "Chancenbonus", der es mehr Personal für 400 Brennpunktschulen geben soll, an denen viele Kinder im Alltag nicht Deutsch sprechen.
Ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler hat laut neuesten Analysen einer Bildungsstandarderhebung eine andere Erstsprache als Deutsch. In den letzten Jahren ist die Zahl dieser Kinder deutlich gestiegen, aber das Niveau an Österreichs Schulen bleibt trotzdem "als gering zu beurteilen". Die Studienautoren sehen jedoch Möglichkeiten für Verbesserungen: mehr Personal in 400 Brennpunktschulen mit hohem Migrationshintergrund könnte die Durchmischung verbessern.
Der Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache ist in den letzten Jahren um etwa 0,6 Prozentpunkte pro Jahr zugenommen. Das ist zwar signifikant, aber laut der Studie "als gering zu beurteilen". Der Zuwachs ist vor allem in städtischen Schulen zu sehen, wo die Segregation des Wohnraums ein großes Problem darstellt.
Die Unterschiede zwischen den Schulen haben sich seit 2010 weiter zugenommen. In einigen Städten hat der Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache sogar gesunken, in anderen gibt es eine deutliche Abnahme. Die Studie zeigt jedoch auch, dass die Segregation des Wohnraums ein Hauptfaktor für soziale und ethnische Unterschiede zwischen den Schulen ist.
Die Regierung plant nun "kompensatorische Maßnahmen" wie mehr Geld für Schulen mit großen Herausforderungen. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte "Chancenbonus", der es mehr Personal für 400 Brennpunktschulen geben soll, an denen viele Kinder im Alltag nicht Deutsch sprechen.