TirolTalker
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Berlin sucht den Draht ins Weiße Haus. Die neue Krise um Grönland hat die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA wieder ins Rampenlicht gerückt. Außenminister Johann Wadephul flog kurzfristig nach Washington, um auf Rubio einzuwirken, der einst bei der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eine zentrale Rolle spielte. Der Sohn kubanischer Einwanderer gilt seit Jahren als Hardliner der US-Außenpolitik.
Trump schrötet vor riskanten Militärinterventionen nicht mehr zurück, erklärte seiner "eigene Moral" gegenüber der "New York Times". Der Präsident will die riesige Nordatlantik-Insel zu US-Territorium machen. Vor dem Hintergrund neuer Drohungen gegen Grönland suchte Wadephul auf Rubio einzuwirken, um Trump abzulenken.
Die Bundesregierung setzt dabei auf Marco Rubio. Der 54-Jährige gilt als Mann der Stunde in der Trump-Regierung und versteht nicht, wie man das Kalkül Trumps nicht begriffen haben kann. Wadephul traf sich mit Rubio, um den diplomatischen Anschluss zwischen Deutschland und den USA zu knüpfen.
Die Zukunft Grönlands, die Nato und damit auch die gegenwärtige Weltordnung stehen auf dem Spiel. Die Mission "Arctic Sentry" soll Trumps argumentieren für die Aneignung Grönlands nehmen: die Gefahr, dass Russland und China die strategisch wichtige Region zunehmend kontrollieren könnten.
Kann Wadephuls Treffen mit Rubio also zumindest ein Beitrag für eine Atempause leisten? Zumindest gilt der US-Außenminister als Mann der Stunde in der Trump-Regierung - und obendrein einer der Wenigen, die noch offen für Argumente der Bündnistreue und Kooperation auf dem Fundament der UN-Charta sind.
Doch ob die Bundesregierung Einfluss auf den Kurs Trumps nehmen kann, scheint fraglich. Nach mehreren Militärschlägen ohne US-Opfer sieht Trump sich in seinem Instinkt bestätigt und die Armee als Werkzeug seiner Regierungsführung. Und obwohl Rubio im Moment mehr Gewicht denn je im Oval Office hat, dürfte selbst sein Einfluss begrenzt sein - vor allem, wenn er entgegen den Interessen Trumps argumentiert.
Der US-Präsident will Expansion als Selbstzweck. Grönland ist mit über zwei Millionen Quadratkilometern etwa sechsmal so groß wie Deutschland. Der frühere Immobilienmogul denkt in der Logik einer Wachstumsökonomie, in der auch feindliche Übernahmen als Erfolge gelten.
Trump schrötet vor riskanten Militärinterventionen nicht mehr zurück, erklärte seiner "eigene Moral" gegenüber der "New York Times". Der Präsident will die riesige Nordatlantik-Insel zu US-Territorium machen. Vor dem Hintergrund neuer Drohungen gegen Grönland suchte Wadephul auf Rubio einzuwirken, um Trump abzulenken.
Die Bundesregierung setzt dabei auf Marco Rubio. Der 54-Jährige gilt als Mann der Stunde in der Trump-Regierung und versteht nicht, wie man das Kalkül Trumps nicht begriffen haben kann. Wadephul traf sich mit Rubio, um den diplomatischen Anschluss zwischen Deutschland und den USA zu knüpfen.
Die Zukunft Grönlands, die Nato und damit auch die gegenwärtige Weltordnung stehen auf dem Spiel. Die Mission "Arctic Sentry" soll Trumps argumentieren für die Aneignung Grönlands nehmen: die Gefahr, dass Russland und China die strategisch wichtige Region zunehmend kontrollieren könnten.
Kann Wadephuls Treffen mit Rubio also zumindest ein Beitrag für eine Atempause leisten? Zumindest gilt der US-Außenminister als Mann der Stunde in der Trump-Regierung - und obendrein einer der Wenigen, die noch offen für Argumente der Bündnistreue und Kooperation auf dem Fundament der UN-Charta sind.
Doch ob die Bundesregierung Einfluss auf den Kurs Trumps nehmen kann, scheint fraglich. Nach mehreren Militärschlägen ohne US-Opfer sieht Trump sich in seinem Instinkt bestätigt und die Armee als Werkzeug seiner Regierungsführung. Und obwohl Rubio im Moment mehr Gewicht denn je im Oval Office hat, dürfte selbst sein Einfluss begrenzt sein - vor allem, wenn er entgegen den Interessen Trumps argumentiert.
Der US-Präsident will Expansion als Selbstzweck. Grönland ist mit über zwei Millionen Quadratkilometern etwa sechsmal so groß wie Deutschland. Der frühere Immobilienmogul denkt in der Logik einer Wachstumsökonomie, in der auch feindliche Übernahmen als Erfolge gelten.