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Ein fahrerloses Waymo-Robotaxi hat in Kalifornien ein Kind angefahren und leicht verletzt. Das war, als die Firma zu begrüßen versuchte, dass ein Unfall mit einem Menschen am Steuer schlimmer ausgehen konnte hätte.
Die Situation war folgendermaßen: Das Kind wurde von einem hohen SUV verdeckt, bevor es auf die Straße vor das selbstfahrende Auto lief. Der Wagen hatte das Tempo in einer Vollbremsung von rund 17 Meilen pro Stunde auf weniger als 6 Meilen pro Stunde gesenkt – also von gut 27 km/h auf unter 10 km/h.
Ein Computermodell von Waymo zeigt, dass auch ein aufmerksamer menschlicher Fahrer mit dem Kind kollidiert wäre, allerdings noch mit einer Geschwindigkeit von etwa 14 Meilen pro Stunde (rund 22,5 km/h). Das zeigt die Vorzüge des Systems für die Verkehrssicherheit.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA leitet eine Untersuchung ein. Waymo hat mitgeteilt, dass sich der Unfall bei einer Grundschule in Santa Monica (bei Los Angeles) ereignete und das Kind leichte Verletzungen davongetragen hat.
Nun soll die Behörde prüfen, ob das Fahrzeug angesichts der Nähe zu einer Schule und Kindern mit angemessener Vorsicht unterwegs gewesen sei. Waymo hatte bereits die Software anpassen müssen, nachdem ein Fahrzeug dabei gefilmt wurde, wie es regelwidrig einen parkenden Schulbus umfuhr.
Waymo betont stets, dass Daten zeigten, dass Robotaxis der Firma sicherer als Menschen im Straßenverkehr unterwegs seien. Die Firma verfügt über schätzungsweise 3.000 Fahrzeuge und ist auf Millionen Kilometer auf öffentlichen Straßen unterwegs.
Tesla will den von ihm geführten Elektroauto-Hersteller als Marktführer bei Robotaxis etablieren. Sein Ansatz ist umstritten: Musk will nur mit Kameras auskommen, ohne die unter anderem von Waymo eingesetzten Laser-Radare, die die Umgebung der Fahrzeuge abtasten.
Viele Experten und Rivalen beharren darauf, dass Kameras nicht verlässlich genug sind. Tesla will aber in diesem Jahr selbstfahrende Autos in rund einem halben Dutzend US-Städte auf die Straße bringen.
Bisher wurden zwei folgenschwere Unfälle mit selbstfahrenden Autos bekannt. In San Francisco wurde eine Frau im Herbst von einem Auto mit einem Menschen am Steuer angefahren und vor ein Robotaxi der General-Motors-Tochter Cruise geschleudert. Uber gab die Entwicklung eigener Technik für selbstfahrende Autos schließlich auf.
Beim bisher einzigen tödlichen Unfall mit einem autonomen Auto überfuhr ein Wagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber bei einer abendlichen Testfahrt im Bundesstaat Arizona eine Frau, die eine mehrspurige Straße überquerte.
Die Situation war folgendermaßen: Das Kind wurde von einem hohen SUV verdeckt, bevor es auf die Straße vor das selbstfahrende Auto lief. Der Wagen hatte das Tempo in einer Vollbremsung von rund 17 Meilen pro Stunde auf weniger als 6 Meilen pro Stunde gesenkt – also von gut 27 km/h auf unter 10 km/h.
Ein Computermodell von Waymo zeigt, dass auch ein aufmerksamer menschlicher Fahrer mit dem Kind kollidiert wäre, allerdings noch mit einer Geschwindigkeit von etwa 14 Meilen pro Stunde (rund 22,5 km/h). Das zeigt die Vorzüge des Systems für die Verkehrssicherheit.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA leitet eine Untersuchung ein. Waymo hat mitgeteilt, dass sich der Unfall bei einer Grundschule in Santa Monica (bei Los Angeles) ereignete und das Kind leichte Verletzungen davongetragen hat.
Nun soll die Behörde prüfen, ob das Fahrzeug angesichts der Nähe zu einer Schule und Kindern mit angemessener Vorsicht unterwegs gewesen sei. Waymo hatte bereits die Software anpassen müssen, nachdem ein Fahrzeug dabei gefilmt wurde, wie es regelwidrig einen parkenden Schulbus umfuhr.
Waymo betont stets, dass Daten zeigten, dass Robotaxis der Firma sicherer als Menschen im Straßenverkehr unterwegs seien. Die Firma verfügt über schätzungsweise 3.000 Fahrzeuge und ist auf Millionen Kilometer auf öffentlichen Straßen unterwegs.
Tesla will den von ihm geführten Elektroauto-Hersteller als Marktführer bei Robotaxis etablieren. Sein Ansatz ist umstritten: Musk will nur mit Kameras auskommen, ohne die unter anderem von Waymo eingesetzten Laser-Radare, die die Umgebung der Fahrzeuge abtasten.
Viele Experten und Rivalen beharren darauf, dass Kameras nicht verlässlich genug sind. Tesla will aber in diesem Jahr selbstfahrende Autos in rund einem halben Dutzend US-Städte auf die Straße bringen.
Bisher wurden zwei folgenschwere Unfälle mit selbstfahrenden Autos bekannt. In San Francisco wurde eine Frau im Herbst von einem Auto mit einem Menschen am Steuer angefahren und vor ein Robotaxi der General-Motors-Tochter Cruise geschleudert. Uber gab die Entwicklung eigener Technik für selbstfahrende Autos schließlich auf.
Beim bisher einzigen tödlichen Unfall mit einem autonomen Auto überfuhr ein Wagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber bei einer abendlichen Testfahrt im Bundesstaat Arizona eine Frau, die eine mehrspurige Straße überquerte.