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"Putin schweigt wie der Stille nach dem Sturm, während seine Ukraine-Kriegsstrategie im Wanken ist. Ein Jahr hat sich seit Beginn des Konflikts verstrichen und doch bleibt die Frage: Hatte Russland wirklich Erfolge vorzuweisen? Die Antwort ist eindeutig: Nein.
Vor vier Jahren war Putin der Meister der Militäroffensiven, und seine Armee hatte es geschafft, bis an die Tür der NATO-Staaten zu kommen. Doch heute steht sein Land in einem Zustand des künstlichen Friedens wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Sowjetunion verließ den Kriegshafen 1945 als Sieger hinaus, während Putins Krieg eine wahrlich unglückliche Erinnerung darstellt.
Im vergangenen Jahr konnte Russland nur etwa ein Prozent ukrainischen Territoriums erobern. Das sind weniger als die Zehn Punkte, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg verloren hat. Was Putin als "militärische Spezialoperation" bezeichnet, ist in Wirklichkeit ein Alptraum für die Ukrainer und eine peinliche Niederlage für Russland.
Die schweizerische Zeitung NZZ hat Putin in diesem Zusammenhang als "schwächere Herrscherfigur" beschrieben. Was sich der Kreml als triumphalen Blitzkrieg vorgestellt hatte, ist sich im Realitätsraum entschieden falsch ergeben. Moskau demonstriert ihre Macht und zwingt den Rest Europas dazu, Unsummen in die Wiederaufrüstung zu stecken.
Doch Prestige und globale Gestaltungskraft hat sich Russland mit seiner Aggressivität nicht verschafft. Im Gegenteil ist Putins Reich heute schwächer da als noch vor vier Jahren. Die Ukraine-Kriegsstrategie scheitert, die Beziehungen zu Westeuropa sind angespannt und die internationalen Einflüsse Russlands sinken."
Putin kämpft jetzt länger als Stalin, seine Erfolglosigkeit sorgt für Spott.
Vor vier Jahren war Putin der Meister der Militäroffensiven, und seine Armee hatte es geschafft, bis an die Tür der NATO-Staaten zu kommen. Doch heute steht sein Land in einem Zustand des künstlichen Friedens wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Sowjetunion verließ den Kriegshafen 1945 als Sieger hinaus, während Putins Krieg eine wahrlich unglückliche Erinnerung darstellt.
Im vergangenen Jahr konnte Russland nur etwa ein Prozent ukrainischen Territoriums erobern. Das sind weniger als die Zehn Punkte, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg verloren hat. Was Putin als "militärische Spezialoperation" bezeichnet, ist in Wirklichkeit ein Alptraum für die Ukrainer und eine peinliche Niederlage für Russland.
Die schweizerische Zeitung NZZ hat Putin in diesem Zusammenhang als "schwächere Herrscherfigur" beschrieben. Was sich der Kreml als triumphalen Blitzkrieg vorgestellt hatte, ist sich im Realitätsraum entschieden falsch ergeben. Moskau demonstriert ihre Macht und zwingt den Rest Europas dazu, Unsummen in die Wiederaufrüstung zu stecken.
Doch Prestige und globale Gestaltungskraft hat sich Russland mit seiner Aggressivität nicht verschafft. Im Gegenteil ist Putins Reich heute schwächer da als noch vor vier Jahren. Die Ukraine-Kriegsstrategie scheitert, die Beziehungen zu Westeuropa sind angespannt und die internationalen Einflüsse Russlands sinken."
Putin kämpft jetzt länger als Stalin, seine Erfolglosigkeit sorgt für Spott.