Frauen trinken öfter heimlich, weil sie sich überlastet fühlen. Doch was steckt hinter diesem Vorhaben? Eine Expertin spricht aus.
Das Gefühl der Überforderung kann für viele Frauen zu einer selbsterklärten Flucht in die Welt des Alkohols führen. "Wir müssen nicht nur körperlich, sondern auch emotional überlastet sein", sagt Martina Kainz, eine Sozialtherapeutin und Präventionsforscherin. "Wenn man sich entspannen kann, indem man trinkt, ist das schneller in die Abhängigkeit zu führen als wenn man mit Freunden trinkt, um nicht nachzudenken."
"Wir wissen aus Studien, dass Wirkungstrinken rascher in die Abhängigkeit führt", sagt Kainz. "Die Frauen nutzen Alkohol öfter dafür, sich zu entspannen und Stress abzubauen, während Männer oft mehr aus Gewohnheit trinken."
Eine weitere Tatsache, die Kainz hervorhebt, ist die Stigmatisierung von alkoholkranken Frauen. "Sobald Frauen alkoholabhängig werden, bekommen sie deutlich weniger soziale Unterstützung als Männer", sagt sie. "Die Partnerinnen oder Familienmitglieder versuchen oft, den Alkoholkonsum der betroffenen Person zu verbergen und zu decken, was das Risiko einer Therapie-Begehung nur noch weiter einschränkt."
Gerade in Zeiten wie der Pandemie hat dieser Trend jedoch massiv an Anhängern gewonnen. "In den sozialen Medien sind Bilder von Frauen, die trinken, um sich zu entspannen und Stress abzubauen, sehr stark vertreten", sagt Kainz. "Aber wir müssen nicht vergessen, dass es eine Struktur gibt, die uns alle betrifft."
Das Gefühl der Überforderung kann für viele Frauen zu einer selbsterklärten Flucht in die Welt des Alkohols führen. "Wir müssen nicht nur körperlich, sondern auch emotional überlastet sein", sagt Martina Kainz, eine Sozialtherapeutin und Präventionsforscherin. "Wenn man sich entspannen kann, indem man trinkt, ist das schneller in die Abhängigkeit zu führen als wenn man mit Freunden trinkt, um nicht nachzudenken."
"Wir wissen aus Studien, dass Wirkungstrinken rascher in die Abhängigkeit führt", sagt Kainz. "Die Frauen nutzen Alkohol öfter dafür, sich zu entspannen und Stress abzubauen, während Männer oft mehr aus Gewohnheit trinken."
Eine weitere Tatsache, die Kainz hervorhebt, ist die Stigmatisierung von alkoholkranken Frauen. "Sobald Frauen alkoholabhängig werden, bekommen sie deutlich weniger soziale Unterstützung als Männer", sagt sie. "Die Partnerinnen oder Familienmitglieder versuchen oft, den Alkoholkonsum der betroffenen Person zu verbergen und zu decken, was das Risiko einer Therapie-Begehung nur noch weiter einschränkt."
Gerade in Zeiten wie der Pandemie hat dieser Trend jedoch massiv an Anhängern gewonnen. "In den sozialen Medien sind Bilder von Frauen, die trinken, um sich zu entspannen und Stress abzubauen, sehr stark vertreten", sagt Kainz. "Aber wir müssen nicht vergessen, dass es eine Struktur gibt, die uns alle betrifft."