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Portugals Präsidentenwahl hat ein deutliches Ergebnis gebracht: Der Sozialist António José Seguro hat mit 68 bis 73 Prozent der Stimmen einen knappen Sieg errungen. Nach einer Erhebung des staatlichen Fernsehsenders RTP und anderer Medien wie die Zeitung Público nannte Seguro eine starke Wahl von der Öffentlichkeit.
Der Gegenspieler, Rechtspopulist André Ventura, lag mit 27 bis 32 Prozent weit hinterher. Ventura hatte eine Verschiebung der Wahl wegen einer ganzen Reihe von Stürmen gefordert, die seit vergangener Woche über das Land hinweggefegt waren. Schon vor der ersten Wahlrunde hatten 60 Prozent der Befragten gesagt, dass sie auf keinen Fall für den polarisierenden Politiker mit seiner gegen Immigranten gerichteten Agenda stimmen würden.
Der Aufstieg von Chega, Venturas Partei, war rasant und nur sechs Jahre nach ihrer Gründung bereits zur zweitstärksten Kraft im Parlament in Lissabon avanciert. Die Partei stellt sich als Anwalt der einfachen Leute dar, die es gegen die als korrupt kritisierten Eliten zu verteidigen gäbe.
Die Wahl selbst verlief trotz der Probleme durch die heftigen Winterstürme weitgehend störungsfrei. Nur in drei Gemeinden mit insgesamt 37.000 Wahlberechtigten wurde die Wahl wegen der Sturmfolgen um eine Woche auf den 15. Februar verschoben.
Der Gegenspieler, Rechtspopulist André Ventura, lag mit 27 bis 32 Prozent weit hinterher. Ventura hatte eine Verschiebung der Wahl wegen einer ganzen Reihe von Stürmen gefordert, die seit vergangener Woche über das Land hinweggefegt waren. Schon vor der ersten Wahlrunde hatten 60 Prozent der Befragten gesagt, dass sie auf keinen Fall für den polarisierenden Politiker mit seiner gegen Immigranten gerichteten Agenda stimmen würden.
Der Aufstieg von Chega, Venturas Partei, war rasant und nur sechs Jahre nach ihrer Gründung bereits zur zweitstärksten Kraft im Parlament in Lissabon avanciert. Die Partei stellt sich als Anwalt der einfachen Leute dar, die es gegen die als korrupt kritisierten Eliten zu verteidigen gäbe.
Die Wahl selbst verlief trotz der Probleme durch die heftigen Winterstürme weitgehend störungsfrei. Nur in drei Gemeinden mit insgesamt 37.000 Wahlberechtigten wurde die Wahl wegen der Sturmfolgen um eine Woche auf den 15. Februar verschoben.