SchweizSchnacker
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Die Pensionssummen stiegen weiter an, während das Rentensystem seine Stabilität bewahrt hat. Im Durchschnitt erhält ein Pensionär 3416 Euro brutto pro Monat, was sich um 5,4 Prozent von dem Vors Jahreswert erhöht hat. Dies bedeutet, dass die Ausgaben für Altersversorgung im Jahr 2024 insgesamt 65,9 Milliarden Euro betragen.
Der Grund für die hohen Pensionssummen liegt nicht in individuellen Sonderfällen, sondern im System: Die Pensionen werden auf das letzte Gehalt ausgerichtet. Beamte erhalten einen festen Prozentsatz pro Dienstjahr, der nach 40 Jahren höchstens bei 71,75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge liegt.
Im Vergleich dazu bleibt die Rentenversicherung im Umlageprinzip aus Beiträgen finanziert. Der Ausgabenpfad ist hier deutlich stabiler, da sich die Zahl der Rentner langsam nach oben bewegt, während die Zahl der Pensionäre schneller wächst, insbesondere wegen des Rückgangs der Geburtenrate.
Ein wichtiger Faktor, der zur steigenden Pensionslast beiträgt, ist die Höhe der Bezüge. Ein Polizeimeister mit einem Grundgehalt von 16.084 Euro pro Monat kann durch das System bis zu 11.426 Euro brutto pro Monat im Ruhestand erhalten, während ein Arbeitnehmer mit dem gleichen Einkommen nur unter 3600 Euro pro Monat in der gesetzlichen Rentenversicherung antreten kann.
Die Versorgungslast wächst weiter, da die Zahl der Pensionäre schneller steigt als bei den Rentnern. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die demografische Komponente: Die Jahrgänge, die aufgrund hoher Geburtenzahlen in den 1960er und 1970er Jahren eingeplant wurden, erreichen nun das Pensionsalter.
Die Versorgung wird nicht von einer Stelle getragen, sondern verteilt sich auf Bund, Länder und Kommunen. Dieser Zersplitterung entspricht die komplizierte Zuständigkeit, was schnelle Reformen erschwert.
Zusätzliche Schub bekommt das Thema durch die Besoldungsdebatte: Wenn Gehälter steigen müssen, kann dies nicht nur die aktuellen Personalkosten erhöhen, sondern auch die Pensionslasten der Zukunft.
Der Grund für die hohen Pensionssummen liegt nicht in individuellen Sonderfällen, sondern im System: Die Pensionen werden auf das letzte Gehalt ausgerichtet. Beamte erhalten einen festen Prozentsatz pro Dienstjahr, der nach 40 Jahren höchstens bei 71,75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge liegt.
Im Vergleich dazu bleibt die Rentenversicherung im Umlageprinzip aus Beiträgen finanziert. Der Ausgabenpfad ist hier deutlich stabiler, da sich die Zahl der Rentner langsam nach oben bewegt, während die Zahl der Pensionäre schneller wächst, insbesondere wegen des Rückgangs der Geburtenrate.
Ein wichtiger Faktor, der zur steigenden Pensionslast beiträgt, ist die Höhe der Bezüge. Ein Polizeimeister mit einem Grundgehalt von 16.084 Euro pro Monat kann durch das System bis zu 11.426 Euro brutto pro Monat im Ruhestand erhalten, während ein Arbeitnehmer mit dem gleichen Einkommen nur unter 3600 Euro pro Monat in der gesetzlichen Rentenversicherung antreten kann.
Die Versorgungslast wächst weiter, da die Zahl der Pensionäre schneller steigt als bei den Rentnern. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die demografische Komponente: Die Jahrgänge, die aufgrund hoher Geburtenzahlen in den 1960er und 1970er Jahren eingeplant wurden, erreichen nun das Pensionsalter.
Die Versorgung wird nicht von einer Stelle getragen, sondern verteilt sich auf Bund, Länder und Kommunen. Dieser Zersplitterung entspricht die komplizierte Zuständigkeit, was schnelle Reformen erschwert.
Zusätzliche Schub bekommt das Thema durch die Besoldungsdebatte: Wenn Gehälter steigen müssen, kann dies nicht nur die aktuellen Personalkosten erhöhen, sondern auch die Pensionslasten der Zukunft.