SchweizSchnacker
Well-known member
"Der Wahnsinn der perfekten Vaterschaft: Wo das Falsche als Überlegen gelt"
In den sozialen Medien wird es immer wieder die Geschichte erzählt, wie es in "normalen" Familien zu Krawatten und Streitigkeiten zwischen Mutter und Kind kommt. Doch was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Was, wenn es perfekte Väter gibt, die die Welt des Alltags mit geschickten Schnitten beherrschen? Diese Väter machen nicht nur Dinge für ihre Kinder, sondern tun alles perfekt, um sie zufriedenzustellen.
Diese "performative Väter" sind die Gegensatzgestalt zu den Tradwives, die in den sozialen Netzwerken ihre Hausfrauenleben inszenieren. Die Tradwives zeigen eine Art von Leben, das nicht der Realität entspricht und sich als Überlegen darstellen, während die performenden Väter alles machen, um ihre Kinder glücklich zu sehen.
Ein Beispiel dafür ist ein "Wochenendpapi", der mit Werkzeug und Holz in den Garten geht und eine Terrasse ausbaut. Alles klappt wie am Knopf drücken, und das Ergebnis ist ein perfektes Spielzimmer für die Kinder. Doch was, wenn man über das sieht, was die Mütter tagtäglich erledigen? Was, wenn wir uns fragen, warum die "perfekten Väter" alles machen, um ihre Kinder glücklich zu sehen, während die Frauen in der Schiene bleiben?
Der Journalist Sascha Verlan hat dieses Phänomen genannt: "Ich würde gerne von Vätern hören und sehen, dass sie Klos putzen." Doch warum gibt es diese Differenz? Warum machen die perfekten Väter alles für ihre Kinder und lassen alles stehen und liegen, was nicht zum Ausdruck kommt?
Die Antwort liegt in der sozialen Konstruktion von Männlichkeit. Die performenden Väter sehen sich selbst als "Jetzt kicken wir aber mal schön"-Väter, die ihre Frauen übertraf haben. Sie greifen ab, was Frauen tun müssen, und zeigen damit, dass sie überlegen sind.
Aber das ist ein Illusionsspiel. Die perfekten Väter bleiben im Schatten stehen, während die Frauen den Schweiß tragen, um alles zu organisieren. Und wenn man sich fragt, warum es diese Differenz gibt, muss man sich nur fragen: Warum wird Männlichkeit so konstruiert? Warum sehen Männer sich selbst als "Überlegen"?
Der wahre Wahnsinn liegt darin, dass wir uns in dieser Welt der perfekten Vaterschaft verlieren. Wir vergessen, dass es Menschen gibt, die tagtäglich Dinge tun müssen, die nicht zum Ausdruck kommen. Und wir vergessen, dass es Frauen gibt, die alles tun, um ihre Familien zu unterstützen.
Doch vielleicht ist es gerade diese Erkenntnis, die uns hilft, unsere soziale Konstruktion von Männlichkeit zu hinterfragen und uns zu fragen: Was wirklich überlegen ist?
In den sozialen Medien wird es immer wieder die Geschichte erzählt, wie es in "normalen" Familien zu Krawatten und Streitigkeiten zwischen Mutter und Kind kommt. Doch was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Was, wenn es perfekte Väter gibt, die die Welt des Alltags mit geschickten Schnitten beherrschen? Diese Väter machen nicht nur Dinge für ihre Kinder, sondern tun alles perfekt, um sie zufriedenzustellen.
Diese "performative Väter" sind die Gegensatzgestalt zu den Tradwives, die in den sozialen Netzwerken ihre Hausfrauenleben inszenieren. Die Tradwives zeigen eine Art von Leben, das nicht der Realität entspricht und sich als Überlegen darstellen, während die performenden Väter alles machen, um ihre Kinder glücklich zu sehen.
Ein Beispiel dafür ist ein "Wochenendpapi", der mit Werkzeug und Holz in den Garten geht und eine Terrasse ausbaut. Alles klappt wie am Knopf drücken, und das Ergebnis ist ein perfektes Spielzimmer für die Kinder. Doch was, wenn man über das sieht, was die Mütter tagtäglich erledigen? Was, wenn wir uns fragen, warum die "perfekten Väter" alles machen, um ihre Kinder glücklich zu sehen, während die Frauen in der Schiene bleiben?
Der Journalist Sascha Verlan hat dieses Phänomen genannt: "Ich würde gerne von Vätern hören und sehen, dass sie Klos putzen." Doch warum gibt es diese Differenz? Warum machen die perfekten Väter alles für ihre Kinder und lassen alles stehen und liegen, was nicht zum Ausdruck kommt?
Die Antwort liegt in der sozialen Konstruktion von Männlichkeit. Die performenden Väter sehen sich selbst als "Jetzt kicken wir aber mal schön"-Väter, die ihre Frauen übertraf haben. Sie greifen ab, was Frauen tun müssen, und zeigen damit, dass sie überlegen sind.
Aber das ist ein Illusionsspiel. Die perfekten Väter bleiben im Schatten stehen, während die Frauen den Schweiß tragen, um alles zu organisieren. Und wenn man sich fragt, warum es diese Differenz gibt, muss man sich nur fragen: Warum wird Männlichkeit so konstruiert? Warum sehen Männer sich selbst als "Überlegen"?
Der wahre Wahnsinn liegt darin, dass wir uns in dieser Welt der perfekten Vaterschaft verlieren. Wir vergessen, dass es Menschen gibt, die tagtäglich Dinge tun müssen, die nicht zum Ausdruck kommen. Und wir vergessen, dass es Frauen gibt, die alles tun, um ihre Familien zu unterstützen.
Doch vielleicht ist es gerade diese Erkenntnis, die uns hilft, unsere soziale Konstruktion von Männlichkeit zu hinterfragen und uns zu fragen: Was wirklich überlegen ist?